Fakten über James Bond

Bond, James BondJames Bond hält die Welt zweifelsohne in Atem, und das schon seit über 60 Jahren! Im Mittelpunkt jedes Films steht dieser eine schillernde Charakter, ein Agent mit Charme und Stil, wandelbar und voller Überraschungen. Werfen wir einen Blick auf ein bekanntes Universum, in dem alle Sterne um den Planeten 007 kreisen.

1. Die Figur „James Bond“: reale Vorbilder für einen starken Charakter

James Bond besitzt ein ganz reales Vorbild: Der Schriftsteller Ian Fleming formte seinen einprägsamen Protagonisten vermutlich nach dem Marine-Offizier und Kommando-Führer Patrick Dalzel-Job, den er bei seiner eigenen Geheimdiensttätigkeit kennenlernte. Dalzel-Job begab sich während des Zweiten Weltkriegs zu Spionagezwecken mutig hinter die feindlichen Linien.

2. Vogelbuchautor als Namensgeber für den Ausnahme-Agenten

Ian Fleming war ein Hobby-Ornithologe, darum gehörte das Werk „Birds Of The West Indies“ zu seinen Lieblingsbüchern. Geschrieben hat es der Vogelkundler James Bond als Experte für karibische Vogelarten. Fleming gefiel dieser Name sehr, weil er kurz, unromantisch und maskulin klingt.

3. Desmond Llewelyn: 36 Jahre in nur 30 Minuten

In 17 verschiedenen James-Bond-Streifen verkörpert der Schauspieler Desmond Llewelyn den genialen Major Boothroyd, besser bekannt unter seinem Codenamen Q. Im Jahr 1963 hatte er seinen ersten Einsatz, 1999 starb er im realen Leben bei einem Autounfall. In den insgesamt 36 Q-Jahren kamen nur ungefähr 30 Filmminuten zusammen, eine doch eher kärgliche Ausbeute für den Mann, der an mehr 007-Filmen mitwirkte als irgendein anderer Schauspieler.

4. Pokern will gelernt sein! Nachhilfestunden für Daniel Craig

Daniel Craig gab sein Debüt als James Bond in »Casino Royale«, einem Streifen, in dem der weltgewandte Agent sich im Pokerspiel beweisen musste. Doch Craig konnte überhaupt nicht pokern, darum musste er vor dem Dreh noch flugs die Spielregeln lernen, um in den entsprechenden Szenen glaubwürdig zu erscheinen. Als Coach wurde John Duthie eingeflogen, ein bekannter Pokerprofi, er brachte das Filmteam so auf den Geschmack, dass am Set auch hinter den Kulissen die Karten flogen.

5. Wenn Miss Moneypenny in die Jahre kommt…

Lois Maxwell verkörperte die berühmte Miss Moneypenny von 1962 bis 1985, also in der Morgendämmerung des weltumspannenden James-Bond-Hypes. Die fesche Dame galt ohne Zweifel als echte Augenweide: Musste die Schauspielerin ihren Hut nehmen, weil sie zu alt geworden war? Man munkelt, sie habe angeboten, sich eines Liftings zu unterziehen, um ihre Rolle behalten zu dürfen. Trotzdem fand 1985 ihr letzter Auftritt als Chefsekretärin des großen M statt.

6. Der älteste James-Bond-Darsteller – und der jüngste

James Bond selbst können die Jahre natürlich rein gar nichts anhaben: Die älteste Verkörperung des legendären 007 stammt von Roger Moore, der Schauspieler war 57 Jahre alt, als er in dem Blockbuster »Im Angesicht des Todes» zum siebten und letzten Mal den Bond gab. Der jüngste Bond-Darsteller hieß George Lazenby, in der Folge »Im Geheimdienst Ihrer Majestät« zählte er gerade mal 30 Lenze.

7. Das jüngste Bondgirl war süße 18 Jahre

Alison Doody stellte 1985 einen ganz eigenen Altersrekord auf, nämlich als jüngstes Bondgirl aller Zeiten. Ausgerechnet der älteste James Bond, der 57-jährige Roger Moore, spielte in dem Film »Im Angesicht des Todes« an ihrer Seite. Sie gab die eiskalte Killerin Jenny Flex, die dabei hilft, den Agenten zu entführen. Am Ende des Klassikers wird Jenny jedoch von ihrem Auftraggeber Zorin in einer Miene ertränkt.

8. Schussfest wie Stahl: James Bond entkommt (fast) jeder Kugel

Der Mathematiker Gordon Stanger konnte sich einfach nicht enthalten, genau zu zählen, wie oft auf James Bond geschossen wurde. Das Projekt gestaltete sich allerdings schwierig, weil nicht in allen Szenen genau klar wird, wem die jeweiligen Schüsse exakt gelten. Stanger vertritt jedoch die Ansicht, dass mindestens 4.662 Kugeln tatsächlich in Richtung des Agenten gingen – wahrscheinlich ein ungekrönter Weltrekord!

9. Product-Placement in Bestform: „Spectre“ von Werbeflut getränkt

Auch die Werbeindustrie nahm James Bond früh ins Visier, den Vogel schoss jedoch der Film „Spectre“ im Jahr 2015 ab. 17 versteckt beworbene Produkte tauchen in dem Blockbuster auf, das wird auf Dauer etwas nervig, wenn man sich nicht voll und ganz auf die Handlung konzentriert und alles andere ausblendet. Ob Armbanduhr, Auto oder Kaschmirpullover: Teure Markenartikel haben bei 007 Saison!

Donald Pleasence alias Blofeld

10. Blofelds Background endlich gelüftet

In „Spectre“ mit Daniel Craig wird die Identität des Oberbösewichts Blofeld endlich gelüftet: Sein früherer Name lautet Franz Oberhauser, er wuchs gemeinsam mit James Bond auf. Oberhausers Vater nahm den späteren Agenten als Waisenkind in seine Obhut, sein leiblicher Sohn Franz reagierte mit einer ätzenden Eifersucht und brachte schließlich seinen Vater bei einem eigenhändig inszenierten Lawinenunglück um. Ein Mysterium, welches endlich eine Auflösung fand.

Ob Ian Fleming bei seinem ersten Buch klar war, welch eine Legende er geschaffen hatte? Ganz sicher nicht! Heute haben nach offiziellen Quellen etwa 20 % der Menschheit mindestens einen James-Bond-Film gesehen, ganz sicher mit steigender Tendenz. Hut ab, Mr. Fleming!

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