3D Sex and Zen: Extreme Ecstasy

Filmposter Sex and Zen: Extreme Ecstasy

7/10

Originaltitel: Sān D Ròupútuán zhi Jílè Bǎojiàn
HK | 2011 | ca. 113 Min. | FSK: ab 18
Erotik, Komödie, Drama, Fantasy, Liebesfilm
Regie: Christopher Sun Lap Key
Drehbuch: Stephen Siu, Mark Wu
Besetzung: Hiro Hayama, Leni Lan, Tony Ho u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 18.11.11

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
Szenenbild © fantasyfilmfest.com

Worum geht’s?

Der junge Gelehrte Wei Yangsheng muss nach seiner spontanen Hochzeit mit der schönen Yuxiang, als er ihr endlich an die Wäsche darf, feststellen, dass er seine Frau nicht richtig befriedigen kann. Daraufhin besucht er den Prinzen von Ning und verpflichtet sich dazu, ihm zu dienen. Die Raritätensammlung des Prinzen umfasst nicht nur antike Schätze, sondern auch unzählige willige Frauen. Im Reich des Prinzen lernt Yuxiang den Weg zur sexuellen Glückseligkeit, entdeckt aber auch finstere Geheimnisse.

Wie ist der Film?

Szenenbild 3D Sex and Zen: Extreme EcstasyAls erster 3D-Erotikfilm der Welt wurde „3D Sex and Zen: Extreme Ecstasy“ zur Erstveröffentlichung im April 2011 in China, Australien und Neuseeland beworben und sorgte dabei trotz denkbar kritischer Zensursituation für großes Aufsehen vor großem Publikum. Ob es wirklich der erste 3D-Film seines Genres ist, darf stark bezweifelt werden, sind ‚Erotik‘ und ‚Porno‘ doch recht dehnbare Begriffe. Nichtsdestotrotz erweist sich das aufwändig produzierte, vielerorts schon im Vorfeld als effekthascherischer Schmuddelkram abgetane Werk als facettenreiche Unterhaltung, die man wirklich nicht alle Tage serviert bekommt.

Das lose auf einem Erotikroman aus dem 17. Jahrhundert basierende sowie an die „Sex and Zen“-Filmtrilogie der 90er Jahre angelehnte ‚Lustspiel‘ lockt in der Vorschau zwar fast ausschließlich mit nackten Tatsachen und hübschen Spezialeffekten, erweckt damit allerdings einen etwas falschen Eindruck. „3D Sex and Zen: Extreme Ecstasy“ hat viel mehr als das zu bieten, enttäuscht Pornogierige dafür aber mit verhüllten Liebesakten auf Free-TV-Niveau. Es handelt sich um ein mehr exotisches als erotisches, aber auch nicht gerade unästhetisches Abenteuer, in dem sich Witz, Dramatik, Romantik, Märchenelemente für Erwachsene und Splatter die Klinke in die Hand geben. Und dauernd gepimpert wird dabei auch.

Es sind so viele, sich einander teilweise fast schon ausschließende Komponenten, die „3D Sex and Zen: Extreme Ecstasy“ so vereint, dass es tatsächlich irgendwie funktioniert, dank der ohnehin schon grotesken Prämisse. Bunt ausgestattete Szenen mit prächtigen Kostümen, häufig aufgefüllt mit Komparsen; winselnde, quiekende, nackte Asiatinnen überall – das entfaltet einen skurrilen Bann, in dem man der etwas konfusen Handlung auch die schrägsten Einfälle abkaufen mag. „3D Sex and Zen: Extreme Ecstasy“ ist letzten Endes beschwingter Hochglanz-Trash, der sich mit seiner bieder dahergebrachten Moral nicht gerade einen Gefallen tut, ansonsten aber durchweg zu amüsieren weiß und einfach mal was Anderes ist.

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