7 Soundtracks, die besser sind als der zugehörige Film

Kino ist kein rein visuelles Medium, es lebt auch sehr stark durch Ton und im Speziellen Musik. Viele Kultfilme sind eng mit ihrem Soundtrack verknüpft; Bilder und Musik treiben sich gegenseitig an – man denke an „Pulp Fiction“, „Garden State“ oder „Baby Driver“. Doch es gibt auch Werke, die solche Hits auffahren, dass die narrative Ebene nicht mithalten kann. Eine Auswahl nicht ganz so großartiger Filme mit großartigen Soundtracks.

01. Purple Rain (1984)

Wer kennt nicht die Powerballade „Purple Rain“ von Prince? Und wer kennt den gleichnamigen Kinofilm? Eben. Gerüchten zufolge besteht der Film aus Edelkitsch und einer Selbstbeweihräucherung des Musikers. Der Song sowie das Album ‚Purple Rain‘ schrieben indes Pop- und Rockgeschichte.

02. Top Gun (1986)

Bleiben wir in den 80er Jahren. „Top Gun“ war seinerzeit ein Megaerfolg. Aus heutiger Sicht strotzt der Actionfilm mit Tom Cruise vor Klischees und Propaganda. Hits wie ‚Danger Zone‘ von Kenny Loggins oder ‚Take My Breath Away‘ von Berlin gehen aber irgendwie immer. Wie heißt es so schön: Es war nicht alles schlecht.

03. Wayne’s World (1992)

Wayne’s World“ macht Spaß, aber keine Blödelkomödie kann es mit der Klasse von Queens ‚Bohemian Rhapsody‘ aufnehmen, bekannt aus der berühmten Headbang-Szene im Auto. Betrachtet man den weiteren Soundtrack, darunter Red Hot Chili Peppers, Deep Purple und Alice Cooper, bleibt den Film-Rockern nur zu sagen: „Wir sind unwürdig!“

04. Casino (1995)

Sich von zu Hause aus per Online Casino etwas dazuverdienen ist eine Sache. Die goldenen Zeiten des Glücksspiels in Las Vegas aufleben zu lassen gelang Martin Scorsese mit „Casino“. Der Film mag bloß eine noch ausladender erzählte Variante von „GoodFellas“ sein; der Vorteil dabei liegt in der immensen Fülle guter Songs, die der Regisseur über sein Publikum ergießt, um die glamouröse Atmosphäre zu generieren. B.B. King und The Animals sind nur ein Bruchteil der legendären Interpreten.

05. Freddy vs. Jason (2003)

Metal polarisiert wie kein anderes Musikgenre, genau wie das Horrorfilmgenre die Gemüter spaltet. Dafür ergeben Metal und Horror eine perfekte Symbiose. Kein Wunder also, dass der Soundtrack zum Slasher-Crossover „Freddy vs. Jason“ harte Töne anschlägt. Während der Film allenfalls solide unterhält, versammelt der Soundtrack eine mehr als beeindruckende Riege moderner, angesagter Metalbands, darunter Slipknot, Lamb of God und In Flames.

06. Easy Rider (1969)

Es ist ein eigenwilliges, experimentelles Werk, in dem Peter Fonda und Dennis Hopper auf Motorrädern in Richtung Freiheit heizen. Ein Film, der stark in seiner Entstehungszeit verhaftet ist. Doch ‚Born To Be Wild‘ von Steppenwolf ist flächendeckend als Kult anerkannt und zeitlos geworden. Weitere Schmankerl auf dem Soundtrack von „Easy Rider“ sind ‚If 6 was 9‘ von The Jimi Hendrix Experience und ‚Wasn’t Born To Follow‘ von The Byrds.

07. Saturday Night Fever (1977)

„Nur Samstag Nacht“, besser bekannt als „Saturday Night Fever“ ist keineswegs ein schlechter Film. Neben John Travoltas Tanztalent wird auch eine interessante Milieustudie geboten. Aber allein die unsterblichen Musikbeiträge der Bee Gees („Night Fever“, „Stayin‘ Alive“, „How Deep Is Your Love“ etc.) wiegen in der Popkultur wesentlich schwerer. Zahlreiche weitere Hits aus dem Disco-Genre machen die CD zu „Saturday Night Fever“ zu einem der besten Soundtracks aller Zeiten.

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