Anacondas: Trail of Blood

DVD-Cover "Anacondas: Trail of Blood"

4/10

Originaltitel: Anacondas: Trail of  Blood
USA, RO | 2009 | ca. 85 Min. | FSK: ab 16
Horror, Action, Direct-to-DVD
Regie: Don E. FauntLeRoy
Drehbuch: David C. Olson
Besetzung: Crystal Allen, John Rhys-Davies u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 16.07.09

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Sony Pictures Home Entertainment
Bild © Sony Pictures Home Entertainment

Worum geht’s?

Eine für Experimente festgehaltene Anaconda entwischt und frisst sich durch zwei Parteien, von denen eine nur das Biest töten will und die andere hinter den wertvollen Blutorchideen her ist.

Wie ist der Film?

Huch! Nach der peinlichen Bauchlandung „Anaconda: Offspring“ mit David Hasselhoff (!) versucht man es im nun mehr vierten Teil der „Anaconda“ Saga unerwartet mit einem Hauch mehr Stil. Übertriebene Splatter-Einlagen werden ausgespart und dafür eine wieder etwas besser animierte Riesenschlange präsentiert. Leider gibt es erneut keine Story, die etwas anderes leistet, als so vor sich hin zu plätschern und einen Haufen mittelmäßiger bis mangelhafter Darsteller vor dem Riesenreptil davonrennen zu lassen. Die für dieses B-Movie-Fließbandprodukt sehr solide Kameraarbeit ist da noch die positivste Überraschung.

Nachdem David Hasselhoff in Teil 3 das zeitliche segnete, bleibt diesmal neben der attraktiven aber recht unbekannten Crystal Allen nur die Riesenschlange als Star. (Die kurzen Auftritte von John „Gimli“ Rhys-Davies zählen nicht.) So wurde das Monstervieh gegenüber dem letzten Teil optisch auch ein Wenig aufpoliert, was nicht heißt, dass es plötzlich richtig furchteinflößend ist oder so, aber immerhin. Leider sorgt das schlechte Gespür für Grusel und wirkungsvolle Schock-Momente seitens des Regisseurs und/oder Cutters dafür, dass Horror und Spannung weiträumig umgangen werden. Einzige Trümpfe sind die verhältnismäßig gelungenen Fress-Sequenzen und ein richtig witziger Gag, der etwas mit dem Fehleinsatz einer Handgranate zu tun hat.

„Anacondas: Trail Of Blood“ hat herzlich wenig zu bieten, baut dafür aber immerhin auch keinen allzu großen Mist. Trotzdem ist „Anaconda: Offspring“ sehenswerter, da der zwar genauso unnötig und uninteressant wie „Trail Of Blood“ ist, aber wenigstens noch mehr Trash und amüsante Dämlichkeit liefert.

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