Battlefield Earth – Kampf um die Erde

Filmposter Battlefield Earth – Kampf um die Erde

4/10

Originaltitel: Battlefield Earth: A Saga of the Year 3000
USA | 2000 | ca. 117 Min. | FSK: ab 16
Sciene-Fiction, Action
Regie: Roger Christian
Drehbuch: Corey Mandell, J. D. Shapiro
Besetzung: John Travolta, Barry Pepper, Forest Whitaker u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 14.02.08

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter

Worum geht’s?

Im Jahr 3000 beherrscht eine Außerirdische Spezies vom Planeten Psychlos die Erde und beutet deren Bodenschätze aus. Die wenigen menschlichen Überlebenden hausen verängstigt in primitiven Siedlungen. Doch ein junger Mann namens Tyler verlässt seine Heimat auf der Suche nach Wahrheit und zettelt als Gefangener der Außerirdischen einen gigantischen Aufstand an.

Wie ist der Film?

Dass es sich bei „Battlefield Earth – Kampf um die Erde“ um eine Verfilmung eines Romans von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard handelt und Scientology-Anhänger John Travolta („Pulp Fiction“) als Hauptdarsteller und Co-Produzent fungiert, rückt das Projekt von vornherein in ein fragwürdiges Licht. Doch man hat keinerlei verstecke Gehirnwäsche zu befürchten. „Battlefield Earth“ hat ganz andere Macken.

„Battlefield Earth“ gehört zu den größten Flops der Filmgeschichte. Es herrscht ein regelrechter Negativ-Hype um dieses Machwerk. Doch das ist übertrieben. Es handelt sich lediglich um einen konstant schwachen Science-Fiction-Streifen, ohne skandalöse Entgleisungen, wohl aber mit einer immensen Diskrepanz zwischen finanziellem Aufwand und dramaturgischem Geschick. Gerade im ersten Drittel leidet die Erzählung unter einem unstimmigen, wirren Rhythmus, der kaum Zugang erlaubt. Die permanente Schieflage der Kamera will ein cooles Stilmittel sein, geht aber nur auf die Nerven. Die Handlungsentwicklungen wirken übereilt (und oft nicht ganz logisch sowieso), und die ambitioniert verkörperten Charaktere schaffen es irgendwie, einem recht egal zu sein.

Das schlimmste an dieser kuriosen Kostümparty (Neandertaler versus Rastafari-Mutanten) ist, dass sie keinerlei Selbstironie zeigt und sich mit dem lauen Ende eingesteht, dass sie eigentlich keine Daseinsberechtigung hat. Hier hat man eine solide getrickste, zügellos gespielte, allzu schwülstig vertonte, überflüssige Mischung aus „Planet der Affen“, „Spartacus“, „Starship Troopers“ und „Star Trek“, mit einem Schuss „Batman & Robin“-Ästhetik. Das ist so schräg, wie es klingt und leider kaum Trash-Spaß, sondern vor allem langweilig.

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