Worum geht’s? – Ein Vorwort

Batman (zu Deutsch: „Fledermausmann“) ist eine unter anderem von Zorro inspirierte, erstmals 1939 erschienene Comicfigur. Hinter Batman verbirgt sich der reiche Bruce Wayne, der durch die Ermordung seiner Eltern zum dunklen Rächer und Kämpfer für Gerechtigkeit wurde. Seine wahre Identität hält Batman stets geheim. Nur Waynes väterlicher Butler Alfred und Robin, Batmans späterer Gefährte, kennen das Geheimnis. Batmans Einsatzgebiet ist die fiktive, von Korruption und sonstigen Verbrechen verseuchte Großstadt Gotham. Batmans bekannteste Feinde sind unter anderem Joker, Catwoman, Pinguin, Riddler und Two-Face.

Erste Verfilmungen entstanden in den 40er Jahren in Form von Kurzfilm-Serien, die in den Kinos als Vorprogramm zu sehen waren, sogenannte Serials. 1966 bis 1968 wurde „Batman“ als bunte, kindertaugliche Fernsehserie produziert, mit dem zugehörigen Spielfilm „Batman hält die Welt in Atem“. Im Zeichentrickstil gibt es Dutzende weitere Batman-Serien und –Filme. Die Fülle der Batman-Comicreihen ist kaum mehr überschaubar, weshalb Adaptionen nach Belieben Anhaltspunkte herauspicken und sich daher meist stark voneinander unterscheiden. So wie Batman kein Superheld im engeren Sinne ist, da er keine Superkräfte besitzt, gibt es auch keine Batman-Filmreihe im engeren Sinne, da über die Jahre viele Regisseure ganz eigene Visionen der Figur realisierten.

Im Auftrag von Warner Bros. (bis heute das Studio für die Batman-Filme) wählte Tim
Burton 1989 für seinen Batman-Film einen düsteren Ansatz, der mehr dem Geist des ursprünglichen Comics entsprechen sollte, und baute diesen in der Fortsetzung sogar noch aus, beide Male ohne Robin, um die Einsamkeit der im Kern tragischen Hauptfigur zu unterstreichen. Joel Schumacher sollte dann in zwei weiteren Teilen 1995 und 1997 einen familienfreundlicheren Fledermausmann zeigen und brachte auch Robin mit ein. Der große Flopp von „Batman & Robin“ (1997) markierte das vorzeitige Ende der Reihe. Inhaltlich hängen Burtons und Schumachers Werke zusammen, wohingegen Christopher Nolan 2005 mit „Batman Begins“ einen kompletten Neustart wagte und auf eine möglichst realistische Darstellung der Batman-Abenteuer setzte. Nolans Fortsetzung „The Dark Knight“ wurde schließlich die mit Abstand erfolgreichste Batman-Verfilmung aller Zeiten. Mit „The Dark Knight Rises“ erschien 2012 Nolans letzter Batman-Film und damit das Ende einer Trilogie.

Eine weitere neue Batman-Interpretation, gespielt von Ben Affleck, taucht seit 2016 im DC Extended Universe auf.

Die Kinofilme

1966: Batman hält die Welt in Atem

1989: Batman
1992: Batmans Rückkehr
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1995: Batman Forever
1997: Batman & Robin

2005: Batman Begins
2008: The Dark Knight
2012: The Dark Knight Rises

(ab 2016: siehe DC Extended Universe)

2017: The Lego Batman Movie (Spin-off von The Lego Movie)

Neben den Kinofilmen gibt es außerdem zahlreiche Batman-Zeichentrickfilme, die direkt für das Heimkino produziert wurden.

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