Worum geht’s? – Ein Vorwort

Rocky Balboa ist ein Amateurboxer mit italienischen Wurzeln, der in einem schäbigen Viertel von Philadelphia lebt. Als er eines Tages die unglaubliche Chance erhält, gegen den amtierenden Boxweltmeister Apollo Creed zu kämpfen, wird er zu einer Berühmtheit. Der Unbekannte überrascht mit seinem Talent und unglaublichem Kampfgeist, weshalb Creed sogar eine Revanche verlangt. Rockys Kampfname lautet „Italian Stallion“ – der italienische Hengst. Nachdem er zu Ruhm und Reichtum gelangt ist, wollen die härtesten Boxer der Welt gegen ihn antreten.
Von Anfang bis Ende an Rockys Seite ist sein guter Freund Paulie, ein mürrischer Zyniker aus der Nachbarschaft, dessen Schwester Adrian zu Rockys großer Liebe und schließlich Ehefrau wird. Sie ist es, die ihm immer wieder Kraft gibt, wenn er einen schier aussichtslosen Kampf vor sich hat.
Rockys langjähriger Trainer nennt sich Mickey und ist der Betreiber des lokalen Box-Schuppens in Philadelphia. Er ist ein alter, aber dafür sehr erfahrener Mann, der Rocky Disziplin lehrt. Einen Großteil von Rockys Boxkarriere erlebt er leider nicht mehr mit.

Die Top-Gegner, auf die Rocky in den bislang sechs Filmen der Reihe trifft, heißen Apollo Creed (Teil 1 und 2, gespielt von Carl Weathers), James „Clubber“ Lang (Teil 3, gespielt von Mr. T), Ivan Drago (Teil 4, gespielt von Dolph Lundgren) und Mason „The Line“ Dixon (Teil 6, gespielt von Antonio Tarver, der tatsächlich Profiboxer ist). Einen Sonderfall stellt Tommy Gunn (Teil 5, gespielt von Tommy Morrison) dar, denn er ist eher ein Schüler Rockys, kämpf außerhalb des Boxrings aber auch gegen ihn.

Sylvester Stallone ist Drehbuchautor und Hauptdarsteller aller Filme, sowie Regisseur der Teile 2,3,4 und 6. Mit „Rocky“ gelang ihm 1976 ein Überraschungserfolg, der bei neun Nominierungen mit drei Oscars ausgezeichnet wurde. Neben dem Boxer-Thema waren es die Liebesgeschichte und die Milieustudie, mit denen Stallone das Publikum berührte. In den folgenden Teilen der Reihe rückte zunehmend der Action-Aspekt in den Vordergrund. 16 Jahre nach „Rocky V“ vereinte Stallone jedoch mit „Rocky Balboa“ noch einmal alles, was die Zuschauer am Rocky-Universum liebgewannen und rundete seine Filmreihe elegant ab.

Ende 2015 erschien mit „Creed – Rocky’s Legacy“ eine Fortsetzung, die auch als Spin-Off zur Reihe betrachtet werden kann. Darin trainiert Rocky den Sohn seines ersten großen Gegners.

Die Filme

1976: Rocky
1979: Rocky II
1982: Rocky III – Das Auge des Tigers
1985: Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts
1990: Rocky V
2006: Rocky Balboa
2015: Creed – Rocky’s Legacy

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