Final Destination 2

Filmposter Final Destination 2

7/10

Originaltitel: Final Destination 2
USA | 2003 | 86 Min. | FSK: ab 16
Horror, Thriller
Regie: David R. Ellis
Drehbuch: Jeffrey Reddick, J. Mackye Gruber, Eric Bress
Besetzung: Ali Larter, A. J. Cook, Michael Landes u.a.
Kinostart: 06.03.03
DVD/Blu-Ray VÖ: 20.11.03

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter

Worum geht’s?

Kimberly befindet sich mit ihren Freunden im Auto auf einem Wochenendtrip. In einer Vision sieht sie eine durch von einem LKW herunterfallende Baumstämme ausgelöste Massenkarambolage auf dem Highway, die viele Tote fordert, darunter sie selbst. Als der betreffende Laster auftaucht, deutet alles darauf hin, dass der Unfall wirklich passieren wird. Schließlich rettet Kimberly mit ihren Warnungen einigen Menschen das Leben. Doch den meisten von ihnen nur für kurze Zeit…

Wie ist der Film?

Mit neuem Regisseur und neuem Autorenteam wird nach dem ersten Teil gekonnt nachgelegt. „Final Destination 2“ ist etwas mehr auf Tempo denn auf Atmosphäre ausgelegt als der Vorgänger, was man sowohl besser als auch schlechter finden kann. Alles ist ein bisschen lauter, dafür kommt auch mehr Gerede um den nunmehr fast schon zu kompliziert werdenden Plan des Todes hinzu. Anzahl und Altersspanne der Hauptfiguren wurden erhöht, wobei beachtlich viel Mut zu Antipathie bewiesen wird. Streicht man die labile Mutter und ihren verhätschelten Balg, bleiben eigentlich nur Kimberly und der Polizist, mit denen man bedenkenlos einen Kaffee trinken gehen würde.

Auf schonungslos makabere Weise sind indes auch Überlebende aus Teil 1 nochmal eingebunden. Ebenfalls wieder kurz dabei sind Tony und Todd und seine diabolische Stimme, die sich seit der „Candyman“-Trilogie mit Gastauftritten über Wasser halten. Insgesamt führt die neue Crew die Linie des Originals beachtlich respektvoll weiter, überzeugt aber auch mit genügend eigenen Ideen. Markenzeichen von „Final Destination 2“ ist der wahrlich spektakuläre Autobahnunfall, der die ‚Anfangsvision‘ der Protagonistin darstellt. Ganz allgemein fallen die Todesszenen noch eine Ecke ausgefeilter aus, wirken dafür aber auch manchmal weiter, wenn nicht zu weit, hergeholt.

„Final Destination 2“ bietet den gleichen schwarzen Humor, die gleiche Kurzweile und mindestens genauso fiese Überraschungen wie Teil 1 und schafft es, jenen Vorgänger in mehreren Punkten sogar zu übertreffen. Ein wirklich respektabler Nachfolger, der es mehr krachen statt kribbeln lässt.

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