Four Rooms

Filmposter Four Rooms

7/10

Originaltitel: Four Rooms
USA | 1995 | ca. 95 Min. | FSK: ab 16
Episodenfilm, Komödie
Regie: Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino
Drehbuch: Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino
Besetzung: Tim Roth, Madonna, Antonio Banderas u.a.
Kinostart: 29.02.96
DVD/Blu-Ray VÖ: 01.01.99

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter

Worum geht’s?

Bei seiner ersten Nachtschicht als Hotelpage hat Ted an Silvester alle Hände voll zu tun. In der Honeymoon Suite muss er sich den Verführungskünsten eines Hexenzirkels hingeben. Danach gerät er aus Versehen mitten in das kranke Spiel eines Ehepaares. Nachdem er dann unfreiwillig als Babysitter für die rauchenden und trinkenden Kinder von zwei weiteren Hotelgästen fungiert, bekommt er im Penthouse ein Hackebeil in die Hand gedrückt, um Teil einer gefährlichen Wette zu werden.

Wie ist der Film?

Vier verschiedene Episoden von vier verschiedenen Regisseuren mit einem durchgedrehten Pagen als roten Faden – die Idee ist sehr schön. Was daraus wurde, ist der reinste Slapstick, vor allem durch Tim Roth, der in der Rolle des Pagen alles gibt, was er hat. Auch die restlichen Darsteller strotzen nur so vor Spielfreude. Die gnadenlose Albernheit ist bei „Four Rooms“ nicht zu übersehen, doch wer sich darauf einlässt und nichts ernst nimmt, hat Spaß an einem kurzweiligen Ausnahmefilm in vier Teilen, die sich nicht unbedingt stimmig zusammenfügen – aber gerade von dieser Verschiedenartigkeit der Episoden lebt der Film.

Die Reihenfolge, in der man die vier Abenteuer mit Ted erlebt, ist ideal gewählt, die großen Namen Rodriguez und Tarantino werden sich für den Schluss aufgehoben. Die Handschrift der beiden Regisseure lässt sich am besten durch die Wahl der Darsteller erkennen: Rodriguez entschied sich wieder mal für seinen Liebling Antonio Banderas, und Quentin Tarantino hält sein Gesicht direkt selbst in die Kamera, nebst einem witzigen Überraschungsgast aus Hollywoods Elite. Teds Nacht wird einfach schlimmer und schlimmer, doch darf er seine Nachtschicht mit viel Geld in der Tasche verlassen.

Was die vier Regisseure verbindet, ist ihre Vorliebe für das Abgedrehte und Bizarre. So witzig und albern verpackt sah man deren Geschichten wohl noch nie. Viel Vergnügen.

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1 Kommentar

  1. Das Ende ist einfach so unfassbar zu geil!
    und der „überraschungsgast“ in der letzten episode steht bei mir fett aufm cover -_- (hats ein bisschen versaut…)

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