Freitag der 13. – Jason im Blutrausch

DVD-Cover Freitag der 13. VII

5/10

Originaltitel: Friday the 13th Part VII: The New Blood
USA | 1988 | 84 Min. | FSK: ab 18
Horror
Regie: John Carl Buechler
Drehbuch: Daryl Haney, Manuel Fidello
Besetzung: Kane Hodder, Lar Park-Lincoln, Terry Kiser u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 04.02.10

Links zum Film:
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Bild © Cyber-Pirates

Worum geht’s?

Als die kleine Tina mitbekommt, wie ihr Vater ihre Mutter misshandelt, werden in ihr telekinetische Fähigkeiten freigesetzt. Diese führen dazu, dass der Vater in den See, den Chrystal Lake, stürzt und ertrinkt. Jahre später kehrt die von Schuldgefühlen geplagte Tina mit ihrer Mutter an diesen Ort zurück, um ihre paranormalen Fähigkeiten von Experten untersuchen zu lassen. Dabei befreit Tina versehentlich Jason Voorhees, der auf dem Grund des Sees gefangen war. Jason lädt sich sogleich zur Party ein, die einige Jugendliche im Ferienhaus veranstalten.

Wie ist der Film?

Schluss mit lustig, nun werden andere Seiten aufgezogen, schon wieder. Wo die Leute aus dem vorigen Teil hin sind, warum sich nie jemand um Jasons Leiche im See gekümmert hat, und warum jetzt ganz andere Leute am Schauplatz unzähliger blutiger Morde wohnen, das hat einen gefälligst nicht zu interessieren. „Jason im Blutrausch“ macht seinem Titel alle Ehre und schert sich nicht um die Vergangenheit, auch wenn zunächst mit einem flotten Erzähler die bisherigen Ereignisse in Rückblenden grob zusammengefasst werden.

Das Camp Crystal Lake, das zuvor aufgrund der schrecklichen Ereignisse umbenannt wurde, trägt wieder seinen alten Namen. Passend dazu agiert Jason bei seiner Rückkehr so hart wie noch nie. Hier verkörpert ihn erstmals Stuntman Kane Hodder, was sich bis einschließlich Teil zehn fortsetzen sollte. Mit der Maske sehen sie alle gleich aus, doch man spürt den Besetzungswechsel. Jason ist so böse wie nie zuvor. Kurzerhand erscheint er im Bild, ohne sich um Überraschungsmomente zu scheren, krallt sich wer-weiß-woher die verschiedensten Waffen und schlägt kaltblütig zu, mit schier übermenschlicher Kraft. Der entstellte Messerstecher ist zu einem blutrünstigen Zombie geworden, der sich höchstens noch mit schwarzer Magie bezwingen lässt. Dafür ist dann auch die neue Hauptfigur zuständig, ursprünglich als Stephen Kings „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“ vorgesehen, aus rechtlichen Gründen aber zu einem normalen Teenager mit telekinetischen Fähigkeiten heruntergestuft. Dank ihr gibt es zum Schluss einen Showdown, auf den Uri Geller stolz wäre.

Der generalüberholte Jason gefällt, dank der kompromisslosen Härte, wenn auch das Makeup, welches man zum Ende hin zu sehen bekommt, schon etwas zu viel des Guten ist. Seine Opfer sind erfreulicherweise nicht ganz so hirnlose Clowns wie im Vorgänger. Dennoch kann es „Jason im Blutrausch“ in punkto Unterhaltung und Qualität nicht mit „Jason lebt“ aufnehmen, denn der siebte Teil ist, dafür, dass die Ironie des Vorgängers fehlt, einfach zu schräg und lässt zu viele Fragen offen. Zudem fehlt am Ende jegliches i-Tüpfelchen. Also wieder mal Durchschnitt, den der Fan natürlich trotz allem nicht auslassen darf.

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