Freitag der 13. – Todesfalle Manhatten

DVD-Cover Freitag der 13. VIII

3/10

Originaltitel: Friday the 13th Part VIII: Jason Takes Manhattan
USA | 1989 | 96 Min. | FSK: ab 18
Horror
Regie: Rob Hedden
Drehbuch: Rob Hedden
Besetzung: Kane Hodder, Todd Schaffer, Kelly Hu u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 04.02.10

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Schnittbericht | DVD uncut
Bild © Cyber-Pirates

Worum geht’s?

Erneut wird Jason durch einen dummen Zufall zu neuem Leben erweckt. Diesmal gelangt er auf ein Schiff, das mit einer ganzen Schulklasse samt Lehrer besetzt ist und auf Manhatten zusteuert.

Wie ist der Film?

„Hören Sie, sie verstehen das nicht! Da ist ein Wahnsinniger, der alle von uns töten wird!“
– „Willkommen in New York.“

Irgendwie amüsant ist „Freitag der 13. – Todesfalle Manhatten“ ja schon. Nichtsdestotrotz leitet dieses Trash-Machwerk den absoluten Tiefpunkt der Reihe ein.
Ab diesem achten Teil befreit sich die Handlung vollends von den stilistischen Fesseln des Originals (auch der langjährige Komponist Harry Manfredini räumte schließlich das Feld), was vielleicht fortschrittlich klingt, in Wahrheit aber fatal ist. Mit entmystifizierenden Rückblenden und Einblicken in Jasons Kindheit gaukelt Regisseur Rob Hedden einen Bezug zu vorangegangenen Filmen vor, benutzt den Typ mit der Eishockeymaske aber eigentlich nur als Zweckmittel für einen beliebigen Slasher der unteren Schublade.

Kane Hodder, seit Teil 7 dabei und dort noch überzeugend, gefällt sich mit seiner schweren Atmung offensichtlich ein bisschen zu sehr in der Rolle des Jason und schafft es, Overacting zu betreiben, obwohl man ihn unter seinem Kostüm und Makeup ja nicht einmal sieht. Bei den Power Rangers wäre er leider besser aufgehoben.

Eine ausführliche, ja geradezu liebevolle Montage in den ersten drei Minuten stellt New York City und das dortige Nachtleben vor. Da zwei Drittel des Films auf einem Schiff nach New York, zu dem sich Jason Zutritt verschafft, und nicht in New York selbst spielen, darf man sich gelinde gesagt verarscht vorkommen. „Todesfalle Manhatten“ ist der längste Teil der Freitag-Reihe und bringt in der Laufzeit so viel Unfug wie möglich unter. „The show must go on“ heißt es, aber von Qualität darf man dann wohl nicht mehr sprechen.

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