Freitag der 13. – Todesfalle Manhatten

DVD-Cover Freitag der 13. - Todesfalle Manhatten

3/10

Originaltitel: Friday the 13th Part VIII: Jason Takes Manhattan
USA | 1989 | 96 Min. | FSK: ab 18
Horror
Regie: Rob Hedden
Drehbuch: Rob Hedden
Besetzung: Kane Hodder, Todd Schaffer, Kelly Hu u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 04.02.10

Links zum Film:
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Bild © Cyber-Pirates

Worum geht’s?

Erneut wird Jason durch einen dummen Zufall zu neuem Leben erweckt. Diesmal gelangt er auf ein Schiff, das mit einer ganzen Schulklasse samt Lehrer besetzt ist und auf Manhatten zusteuert.

Wie ist der Film?

„Hören Sie, sie verstehen das nicht! Da ist ein Wahnsinniger, der alle von uns töten wird!“
– „Willkommen in New York.“

Ein wenig kann man sich ja schon amüsieren bei „Todesfalle Manhatten“. Nichtsdestotrotz leitet dieses Trash-Machwerk den absoluten Tiefpunkt der Reihe ein.

Ab diesem Film befreit sich die Story vollends von den stilistischen Fesseln des Originals (auch der langjährige Komponist Harry Manfredini verabschiedete sich schließlich), was vielleicht positiv klingt, aber eigentlich nur fatal ist. Rückblenden und Einblicke in die Kindheit von Jason Vorhees gaukeln zwar einen Bezug zu den vorangegangen Filmen vor, doch das wirkt leider kaum mehr als entmystifizierend und überflüssig, denn es liegt ohnehin auf der Hand, dass Rob Heddens Jason-Version nichts als ein eigenständiger Slasher der unteren Schublade ist, in dem eben der Typ mit Eishockeymaske sein Unwesen treibt. Dabei sind die Schauspieler auch noch bemerkenswert schlecht, sogar für eine „Freitag der 13.“ Fortsetzung. Mit einem alten Wirrkopf und Informant, der aus irgendeinem Grund „Bescheid weiß“ und mit Sätzen wie „Diese Fahrt steht unter einem Fluch!“ und „Euch alle wird er töten!“ um sich wirft, um die restlichen Protagonisten ordentlich zu verängstigen, ließ man sich noch was ganz besonderes einfallen. Ganz besonders plump.

Kane Hodder, seit Teil 7 dabei und dort noch überzeugend, gefällt sich mit seiner schweren Atmung offensichtlich ein bisschen zu sehr in der Rolle des Jason und schafft es, Overacting zu betreiben, obwohl man ihn unter seinem Kostüm und Makeup ja nicht mal sieht. Bei den Power Rangers wäre er leider besser aufgehoben.

In den ersten drei Minuten wird New York und sein Nachtleben ausführlich, ja fast liebevoll vorgestellt. Da zwei Drittel des Films auf einem Schiff (nach New York) spielen, zu dem Jason sich Zutritt verschafft, darf man sich getrost verarscht vorkommen. „Todesfalle Manhatten“ ist der längste Teil der Freitag-Reihe und bringt in der Laufzeit so viel Schwachsinn wie möglich unter.
„The show must go on“ heißt es, aber von Qualität darf man dann wohl nicht mehr sprechen.

Wertungen (ø 3.5) [?]

3.0 – wieistderfilm.de
2.5 – Arne Hübner
5.0 – Rajko Burchardt

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