Gonger – Das Böse vergisst nie

DVD-Cover Gonger

5.5/10

Originaltitel: Gonger – Das Böse vergisst nie
USA | 2009 | ca. 94 Min. | FSK: ab 16
Mystery, Horror, Thriller
Regie: Christian Theede
Drehbuch: Ben Bernschneider, Erol Yesilkaya, Christian Theede
Besetzung: Sebastian Ströbel, Teresa Weißbach, Bela B. u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 06.11.09

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia

Worum geht’s?

Als Philipp nach vielen Jahren Abwesenheit in seine Heimatstadt in Nordfriesland zurückkehrt, um sich mit dem Erbe seines verstorbenen Großvaters zu befassen, beginnt eine mysteriöse Mordserie. Der Geist eines kleinen Jungen, der irgendetwas mit Philipps Vorfahren zu tun haben muss, rächt sich für seine Ermordung.

Wie ist der Film?

Die ProSieben-Produktion „Gonger“, durch einen hübschen Kinderdarsteller geliebt von vorwiegend weiblichen Teenies und gehasst von so ziemlich allen anderen, ist unbefangen betrachtet eine gekonnte Nachahmung vom Hollywood-Look und -Sound, eine nach Deutschland verlegte Mischung aus „Das Omen“ und „Ring“ (und einigem mehr). Eigene Ideen, wie das Watt als Todesfalle, halten sich natürlich sehr in Grenzen, wie nicht anders zu erwarten. Die schaurige Atmosphäre ist dauerhaft und bemüht. Und sie funktioniert, wenn man sich nur darauf einlässt. Die Darsteller wirken einigermaßen natürlich. Höhepunkte sind zweifellos die Auftritte von Bela B., der coolen Sau.

Ungewöhnlich, so einen Mytery-Thriller made in Germany zu sehen. Es fühlt sich irgendwie nicht echt an, ist aber ganz ordentlich gemacht. Und allein zu Hause, mit gelöschtem Licht, dürfte sich da vielleicht noch mehr herausholen lassen. Vor unfreiwilliger Komik, die natürlich im Auge des Betrachters liegt, sei hier jedoch besonders gewarnt.

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Ring

2 Kommentare

  1. Ich habe „Gonger“ erst vor wenigen Wochen gesichtet, habe mit übelstem Schund wie „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ gerechnet und war sehr überrascht, dass der häufig unfreiwillig komische Film auf naiver Ebene recht stimmig inszeniert war. Von daher stimme ich Deiner Benotung zu.

    Was ich nicht verstehe ist Deine Bemerkung zu Bela B. Es liest sich als habe der Mann, ganz seinem Ruf entsprechend, eine besonders schräge oder coole Rolle erwischt. Dabei ist sein Mitwirken doch gerade deshalb interessant, weil er einen Durchschnitts-Typen spielen darf. Ich fand es zumindest sehr interessant von der Maske gezeigt zu bekommen, wie Bela B. ausgesehen hätte, wenn er statt seiner Musikkarriere einen durchschnittlichen Weg eingeschlagen hätte.

    • Naja, ich denke eben auch in so einer Rolle des Durchschnittstypen kommt seine Coolness heraus. Beziehungsweise bringe ich damit einfach zum Ausdruck, dass ich privat ein Fan bin. 😉

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