Jason X

DVD-Cover Jason X

6/10

Originaltitel: Jason X
USA | 2001 | 87 Min. | FSK: ab 18
Horror, Science-Fiction
Regie: Jim Isaac
Drehbuch: Todd Farmer
Besetzung: Kane Hodder, Lexa Doig, Chuck Campbell u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: ?

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Schnittbericht | DVD uncut
Bild © Cyber-Pirates

Worum geht’s?

Jasons außerordentliche Fähigkeiten sind für die Wissenschaft von großem Interesse. Der mit Ketten gefesselte Körper soll in ein Untersuchungslabor transportiert werden. Doch Jason kann sich befreien und tötet alles, was ihm auch nur annähernd in die Quere kommt. Die einzige Überlebende lockt Jason in eine Gefrier-Kammer, wird durch einen Unfall jedoch selbst mit eingefroren. 450 Jahre später werden die beiden entdeckt und während der Reise in einem Raumschiff aufgetaut.

Wie ist der Film?

Ein höchst aufwändiger CGI-Vorspann samt prächtiger Musik von Stammkomponist Harry Manfredini entfacht Neugier. Und schließlich bestätigt der zehnte Film um den Maskenmörder vom Crystal Lake den ersten Eindruck: „Jason X“ ist Hochglanz-Trash, der das acht Jahre zurückliegende Desaster „Jason Goes to Hell“ mit Stil wieder gut macht. Geht doch. Mit dem richtigen Grundton kann man die charakteristische Figur also doch ihrer gewohnten Umgebung berauben, ohne ihr gleich jegliche Seele zu nehmen.

Jason-Darsteller Kane Hodder geniest hier einmal ein etwas besseres Makeup. Für ihn hat man sich auch einige erfrischend kreative Tötungsarten einfallen lassen. Die Szene, in der er eine Blondine im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt ins Jenseits befördert, stellt schon einen kleinen Höhepunkt der ganzen Saga dar. Die Transformation zum Cyber-Jason ist dann wahrlich ein Brüller.

„Jason X“ leidet ganz im Sinne der „Freitag der 13.“ Reihe immer noch an ein paar schwachsinnigen Dialogen der handelnden Figuren. Doch die Ankunft der Saga im neuen Jahrtausend verspricht dafür eine beachtlich hochwertige Ausstattung. Einige amüsante Drehbucheinfälle versprühen Charme, in Kombination mit der sich selbst nie wirklich ernst nehmenden Prämisse. Hin und wieder kommt sogar Spannung auf. Das stattliche Budget erlaubt zudem richtig ordentliches Schauspiel.
Wenn Jason Voorhees sich im Weltall herumtreibt, dann ist das natürlich absoluter Trash; im Falle von „Jason X“ aber entwaffnend liebevoll in Szene gesetzt. Ein schick anzusehendes Sci-Fi-Gemetzel mit solidem Unterhaltungswert.

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