Leatherface: Texas Chainsaw Massacre III

DVD-Cover TCM III

3/10

Originaltitel: Leatherface: Texas Chainsaw Massacre III
USA | 1990 | 82 Min. | FSK: —
Horror
Regie: Jeff Burr
Drehbuch: David J. Schow
Besetzung: Kate Hodge, William Butler, Ken Foree, Tom Hudson, Viggo Mortensen, Joe Unger, R.A. Mihailoff u.a.
Kinostart: 04.07.91
DVD/Blu-Ray VÖ: 26.04.04

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Schnittbericht

Worum geht’s?

Michelle und ihr Ex-Freund Ryan fahren von Los Angeles mit dem Auto Richtung Ostküste. Ihr Weg führt sie über einsame Landstraßen in Texas, auch vorbei an einem abgesperrten Tatort, über den die Polizei nichts verraten will. Eine bizarre Tankstellenbegegnung setzt für Michelle und Ryan eine Kette grausiger Ereignisse in Gang.

Wie ist der Film?

War „Texas Chainsaw Massacre 2“ eher als Satire zu begreifen, wählt Teil 3 der Kultreihe wieder einen ernsten Ton – und ist damit leider unfreiwillig komisch. „Leatherface“ bezieht sich vereinzelt auf die Vorgängerfilme, verfolgt dann aber doch eine eigene Variation der Hinterwäldler-Familie und versinkt schließlich in Belanglosigkeit.

Die Kamera ist um hochwertige Bilder bemüht, kann die uninspirierte Handlung und den leichten Trash-Faktor jedoch nicht verschleiern. Trotz Viggo Mortensen, der elf Jahre später durch „Der Herr der Ringe“ zum Weltstar wurde, und Ken Foree („Zombie – Dawn of the Dead“) bewegt sich die Schauspielerei auf mäßigem Niveau. Dass Titelfigur Leatherface brutaler denn je aussieht nützt da natürlich nichts mehr. Zu allem Übel hatte B-Regisseur Jeff Burr einen zermürbenden Kampf mit Zensurbehörden auszutragen und musste eine völlig verstümmelte, spaßbefreite R-Rated Fassung herausbringen, obwohl sogar die gängige Uncut-Fassung nach heutigen Standards harmlos ausfällt.

„Leatherface: Texas Chainsaw Massacre III“ ist ein inhomogen erzählter Horror-Brei mit semi-passendem Metal-Soundtrack, der – bis auf eine sadistische Kinderfigur – über keine nennenswerten Ideen verfügt und die Atmosphäre des Originals nicht einmal ansatzweise erreicht. Ein paar solide Spannungsmomente darf man dem an den Kinokassen gnadenlos gefloppten Film zugestehen. Insgesamt ist er schlichtweg mau und überflüssig, nachdem man sich über Teil 2 wenigstens aufregen konnte. Im deutschsprachigen Raum erschien „Leatherface“ nie auf DVD; hiesige Fans können auf eine britische Fassung ausweichen – oder es einfach bleibenlassen.

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