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2K/4K/8K
2K, 4K und 8K beschreiben Bildauflösungen, die noch wesentlich größer bzw. detaillierter sind als die des bekannten Full HD (1920×1080 Pixel). Die Betitelung ergibt sich aus der Bildbreite von annähernd 2000 / 4000 / 8000 Pixeln. 4K gilt als Standard für die Kinoprojektion und wird im Zuge der neuen 4K-Fernseher auch ‚Ultra-HD‘ genannt. 4K und 8K sind auf dem Weg, sich auch im Heimkino zu etablieren, doch bislang gibt es kaum Medien in entsprechender Auflösung.

1080p/1080i, 720p/720i
Das p steht für ‚progressive‘ und bezeichnet bei Fernsehgeräten & Co einen Bildaufbau mit echten Vollbildern. Im Gegensatz dazu steht ‚Interlaced Video‘ – das sogenannte Zeilensprungverfahren, bei dem sich ein Bild aus zwei Halbbildern zusammensetzt. Das erste Halbbild stellt alle ungeraden Zeilen dar, danach zeigt das zweite Halbbild alle geraden Zeilen. Das Zeilensprungverfahren ermöglicht eine geringe Bandbreite, ist jedoch anfällig für Flimmern und den sogenannten Kamm-Effekt (Sichtbarkeit der Zeilen-Struktur).

16:9 / 4:3 / 2,35:1
16:9 ist ein gebräuchliches Bildformat für Film und Fernsehen. Die Zahlen beschreiben das Verhältnis der Breite (16) zur Höhe (9) des Bildes. Häufig wird der Wert auf eins normiert, 16:9 entspricht damit 1,78:1. Das fast quadratische 4:3-Format war Standard beim klassischen Schwarzweißfilm sowie im TV-Programm bis etwa 2007. Bei der Ausstrahlung von 4:3-Inhalten auf 16:9-Geräten (oder umgekehrt) entstehen die bekannten schwarzen Balken an den Seiten bzw. oben und unten. Kinofilme setzen meist auf noch breitere Formate als 16:9, etwa das gängige Cinemascope (2,35:1).

35mm
35mm ist bei Kinofilmen die gängigste Breite des Filmstreifens, der in der analogen Filmkamera rotiert bzw. der mit dem Projektor auf die Leinwand projiziert wird, typischerweise mit 24 Standbildern pro Sekunde, aus denen sich das Laufbild ergibt.

A

Achsensprung
Zwei Gegenüber in einer Szene sind durch eine gedachte Linie miteinander verbunden. Wenn sich die verschiedenen Kameraeinstellungen der Szene nicht nur auf einer Seite dieser Linie (im 180° Bogen) bewegen, spricht man vom Achsensprung. Ein Achsensprung sorgt oft für nicht zueinander passende Blickrichtungen der gezeigten Personen und wirkt verwirrend. Er kann ein Leichtsinnsfehler beim Dreh bzw. Schnitt, aber auch ein bewusstes Stilmittel sein.

Adaption
Bei einer Adaption handelt es sich um die Verfilmung einer Geschichte, die bereits in einem anderen Medium existiert, sprich Roman, Comic, Theaterstück etc. Filme können auch zu Serien adaptiert werden, und umgekehrt. Adaptionen können sehr originalgetreu sein, sich aber auch große Freiheiten zur Umdichtung nehmen.

Alan Smithee
Dieses Pseudonym benutzen Regisseure, die aus Unzufriedenheit nicht mit ihrem Film in Verbindung gebracht werden möchten.

Amerikanische Einstellung
Diese Einstellungsgröße zeigt einen Menschen vom Kopf bis etwa zum Knie – häufig im Western verwendet, um den Cowboy mitsamt seiner Waffe ins Bild zu setzen.

Animatic
Ein Animatic ist ein animiertes Storyboard. Die einzelnen Bilder des Storyboards werden gefilmt und/oder in 3D umgesetzt und mit provisorischem Ton versehen, um geplante Kamerabewegungen sowie Dramaturgie und Timing vor dem Dreh auszutesten. So offenbaren sich etwaige Unzulänglichkeiten, wodurch in der Produktion Zeit und Geld gespart werden kann. Etwa für Animationsfilme und Sequenzen mit Spezialeffekten werden häufig Animatics erstellt.

Animation
Animationen sind im Allgemeinen viele Einzelbilder, die sich für das Auge zu einer Bewegung zusammensetzen. Unter Animationsfilmen versteht man Filme, die komplett am Computer entstanden sind, wie z.B. „Toy Story“ oder „Wall-E“, aber auch Stop-Motion-Projekte wie „Nightmare Before Christmas“. Sie sind das Gegenteil des Realfilms.

Art-Direction
Art-Direction, auch als Szenenbild bezeichnet, ist die künstlerische Ausstattung des Films in den Drehorten und der Nachbearbeitung. Beispiel: Der Look der verwinkelten, düsteren Straßen und Häuser der „Fleet Street“ erbrachte dem Film „Sweeney Todd“ einen Oscar für die Art-Direction.

Arthaus / Arthouse
Arthaus ist ein Zweig der STUDIOCANAL GmbH (ehemals Kinowelt), unter dem „besondere“, künstlerisch anspruchsvolle Filme abseits des Mainstreams vermarktet werden. Ein Arthouse ist ein kleines Programmkino, das entsprechende Filme vorführt. Typische Arthaus-/Arthouse-Werke lassen sich oft dem Autoren-, Avantgarde bzw. Independent-Film zuordnen.
Beispiele: „Außer Atem“, „Night on Earth“, „Angst essen Seele auf

Ashcan Copy
Wenn eine Filmfirma die Rechte an einer bestimmten Figur oder Marke erwirbt, muss sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine entsprechende Verfilmung abliefern, weil sie die Rechte sonst wieder verliert. Einen Film, der nur zur Bewahrung der Rechte gedreht wurde – schnell und billig – nennt man „Ashcan Copy“. Der Film wandert von der Produktion quasi direkt in den Kehrichteimer („ashcan“), ohne dass eine breite Öffentlichkeit ihn sieht. Berühmtestes Beispiel: „The Fantastic Four“ (1994, Constantin Film). Ursprünglich stammt der Begriff aus dem Comicbereich.

Aspect Ratio
Aspect Ratio ist das Bildseitenverhältnis, siehe 16:9 / 4:3 / 2,35:1.

Autorenfilm
Ein Autorenfilm ist ein Film, dessen Regisseur auch das Drehbuch sowie weitere künstlerische Aspekte selbst übernommen bzw. wesentlich mitbestimmt hat. Klassische Autorenfilmer sind z.B. Quentin Tarantino und David Lynch.

B

B-Movie
B-Movie ist die Bezeichnung für einen Film mit möglichst geringem Produktionsaufwand. Im Gegensatz zu „A-Filmen“ gibt es also keine weltberühmten Schauspieler, keine aufwendige Werbung, keine professionelle Ausrüstung und vor allem kein großes Budget. Ein weiterer Aspekt eines „B-Films“ kann sein, dass er inhaltlich völlig vom Mainstream-Geschmack abweicht. Es gibt auch den Begriff „C-Movie“, der jedoch nur verwendet wird, um ein B-Movie weiter abzuwerten.

B-Roll
B-Roll bezeichnet heute einen Blick hinter die Kulissen beim Filmset, einen Teil des ‚Making-of‘, häufig im Bonusmaterial von DVDs/BDs enthalten. Dabei dokumentiert eine Kamera den Dreh; es handelt sich also nicht um Aufnahmen für den eigentlichen Film. B-Roll kann aber auch ergänzendes Material bedeuten, welches getrennt vom Hauptmaterial aufgenommen wird, etwa für Dokumentarfilme oder TV-Interviews. Der Begriff stammt von der inzwischen veralteten Arbeit mit Filmmaterial, welches kopiert beziehungsweise geschnitten wurde – es gab eine A- und eine B-Rolle.

Berliner Schule
Berliner Schule ist eine Stilrichtung des deutschen Kinos, die Mitte der 90er Jahre von Absolventen der Berliner Filmhochschule, darunter Christian Petzold, begründet wurde. Einige jüngere Regisseure werden ebenfalls der Berliner Schule zugeordnet, obwohl sie nie in Berlin studierten. Die betreffenden Filme zeichnen sich durch eine sehr nüchterne, reduzierte und realistisch wirkende Darstellungsweise von deutschem Alltag und zwischenmenschlichen Konflikten aus. Berliner Schule ist von der Filmkritik hochgelobt, erreicht dafür aber kaum hohe Zuschauerzahlen. Im Ausland erfährt Berliner Schule deutlich mehr Publikumsinteresse.

Best-Boy
Für solche, die auch den Abspann gucken ein bekannter, aber kaum klarer Begriff. Der Junge ist nichts anderes als der erste Lichttechniker, der Assistent des Oberbeleuchters (Gaffer).

Biopic
Biopic (Biographical picture) ist eine Bezeichnung für eine Filmbiograhpie, also ein Film, der das Leben einer lebenden oder toten, meist prominenten Person erzählt.
Beispiele: „Gandhi“, „Amadeus“, „Schindlers Liste“.

Blaxploitation
Diese Kombination aus den Wörtern „black“ und „exploitation“ (engl. für „Ausbeutung“) ist die berühmteste Variante des Exploitationfilms, die ihre Blütezeit in den 70ern erlebte. Die Filme (vorwiegend Gangster- und Kriminalfilme) sind aus der Sicht von Afroamerikanern gedreht und haben auch afroamerikanische Hauptdarsteller.
Beispiele: „Shaft“, „Foxy Brown“, „Blacula“, „Coffy“.

Blockbuster
Blockbuster heißt so viel wie „Wohnblock-Knacker“, was auf die gleichnamigen, im Zweiten Weltkrieg eingesetzten Fliegerbomben zurückzuführen ist. Gemeint sind in diesem Fall kommerziell sehr erfolgreiche Filme, die früher die Kinos „blockierten“, also durch anhaltenden Erfolg einen Programmwechsel verhinderten, und vor den Kinos Warteschlangen erzeugten, die um ganze Häuserblocks herum reichten bzw. ganze Häuserblocks ins Kino lockten. Der Begriff wurde zusammen mit den Regisseuren Steven Spielberg und George Lucas bekannt. Heute sind Blockbuster hauptsächlich Filme, die ein großes Budget haben, wovon ein Großteil in Vermarktung investiert wird, um weltbekannt zu werden.

Blu-ray Disc
Ein optisches Speichermedium, wie CD-ROM und DVD, das mithilfe eines Lasers gelesen bzw. beschrieben wird. Die Blu-ray Disc ist Träger von HD-Filmen. Auf der Blu-ray Disc haben Filme also eine viel bessere Bildqualität als auf der DVD, da das Bild aus viel mehr einzelnen Bildpunkten besteht. Die Blu-ray Disc hat sich mittlerweile gegen die HD-DVD, ein konkurrierendes Speichermedium für HD-Filme, durchgesetzt. Die HD-DVD wird daher nicht mehr produziert.

Bluescreen
So nennt sich eine blaue Fläche, die als künstlicher Hintergrund für Szenen verwendet wird, um ihn nachträglich per Computer mit beliebigen Bildern zu versehen. Alles was sich vor dem Bluescreen befindet und nicht blau ist, kann der Computer dabei freistellen. Durch den Bluescreen können Personen also vor beliebigen, in der Nachbearbeitung generierten Hintergründen agieren. Die Farbe Blau wird verwendet, weil sie das geringste Vorkommen am menschlichen Körper hat und sich gut von Hautfarbe abhebt. Die gleiche Funktion hat der Greenscreen.

Bodycount
Ein makaberer Begriff aus der Horror-Szene. Er bezeichnet die Anzahl der Menschen, die im Film ermordet werden oder auch allgemein die Anzahl der zu sehenden Leichen.

Bollywood
Dieser Begriff ist eine Mischung aus „Bombay“ und „Hollywood“ und bezeichnet die Unterhaltungsfilme der (nord-)indischen Filmindustrie, welche enorm produktiv ist. Bollywood-Filme sind meist zweieinhalb bis vier Stunden lang und beinhalten mehrere Tanzszenen. Inzwischen handelt es sich dabei hauptsächlich um Liebesfilme, wobei Kuss- oder gar Sexszenen fast immer umgangen werden. Als das Sprungbrett für den großen Bollywood-Erfolg in Deutschland gilt RTL2, wo seit 2004 synchronisierte Bollywood-Filme ausgestrahlt werden.

Brat Pack
‚Brat Pack‘ nennt die Presse jene Hollywood-Stars, die in den 80er Jahren durch gemeinsame Filme für ein jugendliches Publikum bekannt wurden und auch privat zusammen Partys feierten. Die Mitglieder bestehen im Wesentlichen aus den Ensembles von „The Breakfast Club“ und „St. Elmo’s Fire – Die Leidenschaft brennt tief“. Später wurden auch Stars wie Charlie Sheen, Matthew Broderick oder Robert Downey Jr. hinzugezählt. ‚Brat‘ bedeutet ‚Göre‘ oder ‚Rotzbengel‘. Der Begriff spielt auf das ‚Rat Pack‘ an, eine Entertainer-Gruppierung mit Frank Sinatra, Dean Martin & Co.

C

Cameo
Ein Cameo ist ein Kurzauftritt einer berühmten Person im Film. Beispiel: Chuck Norris sitzt bei „Voll auf die Nüsse“ in der Wettbewerbsjury. Alfred Hitchcock hatte in fast jedem seiner Filme einen Cameo. Dem Zuschauer soll es einfach Spaß machen, die Berühmtheit zu entdecken.

Cast
Damit sind alle Leute, die im jeweiligen Film (vor der Kamera) auftreten gemeint. Die meisten Darstellerinnen und Darsteller werden ja auch erst aus einer gewissen Auswahl ausgesucht, also gecastet.

CGI
CGI steht für Computer-Generated Imagenery und bezeichnet die Computeranimation für visuelle Effekte im Film. Filme wie „Avatar“ kreieren ganze CGI-Welten und begeistern das Publikum.
Andererseits werden CGI-Effekte oft kritisiert, wenn sie in Filmen, deren Effekte eigentlich möglichst real aussehen sollen, zu offensichtlich als solche zu identifizieren sind. Beispiel: Computeranimierte Kreaturen in Tier-Horrorfilmen wie „Anaconda“.

Cineast
Cineast war einst die Bezeichnung für einen Filmschaffenden, bezeichnet heute aber einen Filmfan, der sich im überdurchschnittlichen Maße für Filme interessiert. Der Cineast sucht beim Filmkonsum nicht nur Unterhaltung, sondern beschäftigt sich auch mit Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Filmen, Filmtechnik sowie Filmgeschichte.

Cliffhanger
Cliffhanger, eigentlich aus Serien bekannt, machen das Ende zu einem offenen Ende, das eine wichtige Frage unbeantwortet lässt bzw. etwas ankündigt, sodass man den nächsten Teil sehen soll/will, um mehr zu erfahren.
Beispiel: „Matrix Reloaded“ und „Fluch der Karibik 2“ enden mit einem Cliffhanger.

Coming-of-Age-Film
Den Ausdruck Coming-of-Age (= Heranwachsender; to come of age = erwachsen werden) setzt man vor das eigentliche Genre des Films (also z.B. Coming-of-Age-Komödie oder Coming-of-Age-Drama) und hat dann die Bezeichnung für einen Film, in dem eine junge Hauptfigur grundlegende Lebenserfahrungen macht (meist zum Thema Liebe), bzw. erwachsen wird.
Beispiele: „Die Reifeprüfung“, „Crazy“, „Dreizehn“, „Sommersturm“, „Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers“.

Compositing
Compositing bezeichnet einen visuellen Effekt in der Postproduktion. Dabei werden mehrere getrennt voneinander erstellte Elemente zu einem Bild zusammengefügt, z.B. eine digital erzeugte Figur mit Realfilmaufnahmen wie in „Cloverfield“ oder „The Host“.

Concept Art
Concept Art ist die Illustrierung der Optik und/oder der Stimmung, die ein Film oder bestimmte Gegenstände im Film haben sollen, etwa anhand von Zeichnungen, Fotos, immer häufiger auch mit 3D-Modelierung. An dieser Konzeptillustrierung orientiert sich dann die Erstellung des Endprodukts. Beispiel: Skizzen eines neuen Batmobils oder ein 3D-Grundriss von Gotham City gehören zur Concept Art eines „Batman“-Films.

Continuity
Continuity (deutsch: Anschluss) ist der stimmige Übergang zwischen den Einstellungen einer Szene. Dabei gilt es die sogenannten Anschlussfehler zu vermeiden, z.B. plötzlich anders liegende Frisuren, springende Zeiger einer Uhr, ein plötzlich veränderter Füllstand eines Trinkglases etc. An Filmsets gibt es Beauftragte, die speziell für die Continuity zuständig sind.

Cutter / Editor
Der Cutter schneidet das gefilmte Material passend zu einem fertigen Film zusammen, schmeißt verpatzte Aufnahmen raus etc. Diesen Vorgang nennt man auch „Editing“.

D

Direct Cinema / Cinéma vérité
Direct Cinema und Cinéma vérité (zu Deutsch: „wahrheitsgemäßes Kino“) sind zwei Ende der 50er bis Anfang der 60er entstandene Arten des Dokumentarfilms. Das nordamerikanische Direct Cinema hat den Vorsatz, mit minimalistischer Crew und so wenig Einmischung wie möglich das echte Leben einzufangen. Beispiel: „Gimme Shelter“ (1970, über The Rolling Stones)
Das französische Cinéma vérité hingegen verwendet die Kamera auch zur Provokation, setzt stilisierende Elemente ein und beleuchtet ein Thema durch die Interaktion zwischen Filmmacher und Subjekt. „Blair Witch Project“ etwa ist ein Spielfilm, der sich den Mustern des Cinéma vérité bedient.

Director’s Cut
Dieser Begriff schmückt unzählige DVD-Hüllen und soll verlockend wirken. Aber warum eigentlich? Der Director’s Cut ist die vom Regisseur favorisierte Schnittfassung eines Films, die häufig nach der „Kino-Version“ erscheint. Viele Filme müssen aus verschiedenen Gründen gekürzt oder umgeschnitten werden, außerdem ist der Regisseur am Schneideprozess seines Films häufig gar nicht mehr beteiligt. Ist der Regisseur unzufrieden, kann es im Nachhinein einen Director’s Cut geben, der dann meistens länger ist als die vorige Fassung.

Dolby Surround / Dolby Digital
Dolby Surround ist ein analoges Mehrkanalsystem für den Heimkinobereich. Es sorgt bei Filmen und Musik für einen ‚Rundumklang‘, sprich Raumklang. Dabei werden vier Kanäle so codiert, dass sie auf zwei Tonspuren untergebracht werden können. Beim Abspielen werden diese zwei Spuren wieder auf vier Kanäle decodiert. Das hat den Vorteil, dass das Signal auch problemlos in Stereo wiedergegeben werden kann. Ausgegeben werden die vier Kanäle üblicherweise durch drei vordere Lautsprecher (Links, Rechts und Mitte) sowie einen oder zwei seitliche/hintere Raumklang-Lautsprecher. Bei mehr Lautsprechern als Kanälen mischen sich die Kanäle zusammen. In der Regel wird zusätzlich ein Subwoofer für die Wiedergabe der tiefsten Frequenzen eingesetzt.
Zunehmend verdrängt wird Dolby Surround vom digitalen Nachfolger Dolby Digital. Im Unterschied zu Dolby Surround besitzt Dolby digital bis zu sechs diskrete, also vollständige und prinzipiell voneinander unabhängige Kanäle.

Dolly
Der Dolly (englisch für „Transportwagen“) ist ein bereifter, häufig auf Schienen befestigter Kamerawagen, der durch sehr kontrollierte Steuerung saubere Kamerafahrten ohne Ruckeln ermöglicht. Es gibt verschiedene Dolly-Varianten, z.B. mit und ohne Sitz für den Kameramann.

Drehbuch
Jede Idee für einen Film wird zunächst als grobes Exposé, dann als detaillierteres Treatment und schließlich als akkurat formatiertes Drehbuch aufgeschrieben. Darin steht genau, was die Figuren tun und sagen, was man sonst noch hört und sieht und oft auch wie die Kamera das Geschehen filmen soll. Der Regisseur richtet sich dann bei den Dreharbeiten nach dem Drehbuch, welches bis zur Endfassung in der Regel noch einige Male verändert wird.

DTS
DTS (ursprünglich: Digital Theater Systems) ist ein Mehrkanaltonsystem für Kinos und Tonträger und im Filmbereich in erster Linie die Konkurrenz zum weiter verbreiteten Dolby Digital.

E

Establishing Shot
Eine solche Kameraeinstellung etabliert den Handlungsort der nachfolgenden Szene, damit das Publikum sich orientieren kann. Beispiel: Der Establishing Shot ist die Totale eines Hauses, da die folgende Szene in diesem Haus spielt. Wechselt der Handlungsort eines Films in eine bekannte Stadt, kann der Establishing Shot die Aufnahme einer markanten Sehenswürdigkeit sein, wie der Eiffelturm für Paris.

Exploitationfilm
Eploitation (engl. für „Ausbeutung“) ist ein Filmgrenre, das in den 60er-, 70er- und 80er Jahre seine Blütezeit erlebte. Die Filme sind meist billig produziert (B-Movies), zeichnen sich durch plakativen Einsatz von Sex, Gewalt und ähnlich anstößigen Themen aus und wollen auf der Erfolgswelle erfolgreicher „Sandalenfilme“, Western, Polizei-, Sex- und Horrorfilme mitschwimmen, also die Themen quasi ausbeuten. Geläufige Sub-Genres sind z.B. „Sexploitation“ und „Naziploitation“.
Beispiele: „SS Experiment Love Camp“, „Chopper Chicks in Zombietown”, „Heiße Sporen”.

F

Featurette
Eine Featurette ist eine kurze filmische Dokumentation über einen Spielfilm bzw. über einen bestimmten Aspekt des Spielfilms, üblicherweise als Bonusmaterial auf DVDs und Blu-rays zu finden. Ursprünglich beschrieb der Begriff einen mittellangen Film, der etwa drei Filmrollen brauchte, also mehr als ein üblicher Kurzfilm und weniger als ein üblicher Spielfilm. ‚Featurette‘ ist eine Verniedlichung von ‚Feature film‘ (Spielfilm).

Film noir
Der Film noir (frz. für „schwarzer Film“) ist eine Art von Film, die in den 40er Jahren entstand und etwa nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Blütezeit erlebte. Gemeint sind (Kriminal-) Filme, die sich durch Düsternis in Bildgestaltung und Charakterzeichnung vom konventionellen Hollywood-Kino abheben. Auch nach der Zeit des Schwarzweißfilms wiesen viele Werke die besagten Merkmale auf, weshalb man dann vom Neo-Noir-Film sprach.
Als Film noir Klassiker gelten z.B.: „Die Spur des Falken“, „Boulevard der Dämmerung (Sunset Boulevard)“, sowie einige Hitchcock Filme.
Als Neo-Noir-Film gelten z.B. „Taxi Driver“, „Chinatown“, „Blade Runner“, oder auch „No Country for Old Men“ und einige „Batman“-Filme.

Flashback
Flashbacks sind Rückblenden. Sie werden in den Film eingebaut um dem Zuschauer zu zeigen, was vor dem bisher erzähltem geschah.

Flashforward
Das Gegenteil des Flashbacks. In Einschüben wird dem Zuschauer gezeigt, was in der Zukunft passiert, bevor man dann (meistens) wieder zur gegenwärtigen Geschichte zurückkehrt.

Flop
(engl. für „Misserfolg“, „Reinfall“; to flop = versagen) Wenn Filme nicht den gewünschten bzw. erwarteten Erfolg haben, gelten sie als geflopt. Als Flops werden meistens Kinofilme bezeichnet, die ihre Produktionskosten nicht wieder einspielen konnten. Beispiel: „Basic Instinct 2“.

Foley-Artist
Ein Foley-Artist ist ein Geräuschemacher für Film und Fernsehen. Er synchronisiert mittels eigener Requisiten Geräusche zum Bild, wenn der Originalton der Filmaufnahme nicht verwendet werden kann, verstärkt werden, oder wie bei Animationsfilmen neu erschaffen werden muss. Die Tätigkeit des Foley-Artist wird schlicht Foley genannt, in Anlehnung an Jack Foley, einen Pionier dieses Berufs.

Frat Pack
Das von der Presse getaufte ‚Frat Pack‘ ist eine Truppe von Komödienschauspielern, die seit den 90ern immer wieder zusammenarbeiten, bestehend aus Ben Stiller, Jack Black, Owen Wilson, Luke Wilson, Will Ferrell, Vince Vaughn sowie Steve Carell. Der Begriff ist eine Anspielung auf das ‚Rat Pack‘, eine Künstlergruppe um Frank Sinatra, die in den 60er Jahren durch Filme und Swing-Konzerte bekannt wurde. ‚Frat‘ steht für ‚Fraternety‘, also eine Studentenverbindung oder Bruderschaft. Typische ‚Frat Pack‘-Filme sind „Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy“, „Voll auf die Nüsse“ oder „Zoolander“.

FSK
Die „Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“ ist eine durch Gebühren finanzierte Einrichtung, die Filme vor ihrer Veröffentlichung in Deutschland prüft, mit dem Jugendschutzgesetz als Grundlage. „Freiwillig“ bedeutet nicht, dass es einem freisteht, die Altersbeschränkung zu beachten (oder nicht), sondern dass Filmschaffende ihre Filme freiwillig prüfen lassen können. Tun sie dies jedoch nicht, ist der übliche Vertrieb kaum möglich, da der Jugendschutz nicht gewährleistet werden kann.
Die Prüferinnen und Prüfer kommen aus unterschiedlichsten Berufsgruppen und müssen Erfahrung im Umgang mit Kindern bzw. Jugendlichen vorweisen können.

G

Genre
Das Genre bezeichnet die Gattung oder Stilrichtung des Films. Genres sind also z.B. Thriller, Komödie, Horror, Science-Fiction, Drama, usw. Für fast jedes Genre gibt es auch ein Sub-Genre, wie z.B. die Teenie-Komödie als Sub-Genre der Komödie.
Genres werden durch die Erzählform (Melodram, …), die Stimmung (Horror, …), die Handlung (Katastrophenfilm, Pornofilm, …), oder den zeitgeschichtlichen / räumlichen / sozialen Bezug (Kriegsfilm, Western, Historienfilm, …), sowie technische Merkmale (Animationsfilm, …), Produktionsbedingungen (Autorenfilm, Independentfilm, …), Strömungen und Stilrichtungen (Expressionistischer Film, …), oder die Zielgruppe (Kinderfilm, …) bestimmt.

Giallo
Giallo (ital. „gelb“), Plural: Gialli, ist ein in den 60ern in Italien entstandenes Subgenre des Thrillers, dessen Name vom charakteristischen gelben Einband italienischer Groschenromane mit reißerischer Krimihandlung stammt. Gialli stellen einen Serienmörder in den Mittelpunkt und inspirierten den amerikanischen Slasher-Film. Sie konzentrieren sich meist mehr auf visuelle Raffinesse und eine spektakuläre Inszenierung der Mordszenen als auf einen ausgefeilten Plot. Nicht der Begründer, aber der wohl berühmteste Vertreter des Genres ist Dario Argento mit Filmen wie „Die neunschwänzige Katze“.

Golden Globe
Eine jährlich vergebene Auszeichnung für Filme und Fernsehsendungen. Die Gewinner werden von etwa 100 Journalisten, die in Hollywood arbeiten, bestimmt. Golden Globe Nominierte gelten oft auch als Favoriten für den Oscar, welcher kurze Zeit später vergeben wird.

Goof
So nennt man einen Filmfehler. Meist sind dies sogenannte Anschlussfehler, die sich beim Schneideprozess einschleichen, z.B. wenn ein nasser Mantel aus einer Einstellung in der nächsten Einstellung plötzlich trocken ist, oder wenn die brennende Zigarette eines Darstellers mal kürzer und mal wieder länger ist. Es gibt auch technische Goofs, z.B. wenn jemand von der Crew oder ein Mikrofon aus Versehen im Bild zu sehen sind. Wieder andere Goofs entstehen z.B. wenn in einem Ritterfilm aus Versehen eine moderne Armbanduhr auftaucht usw.

Gore
(engl. für „geronnenes Blut“ und „durchbohren / aufspießen“.)
(Groß-) Aufnahmen von blutigen Wunden, Ausweidungen und ähnliche Horrorszenarien, das ist Gore. Der Begriff ist dem des „Splatter“ sehr ähnlich. Der Anfang von „Saw IV“ ist ein Musterbeispiel für Gore. Filmfans, die speziell auf Gore aus sind, nennt man oft „Gorehounds“.

Greenscreen
Greenscreen ist die neuere Alternative zu Bluescreen. Dieser präparierte einfarbige Hintergrund für Szenen am Set wird in der Nachbearbeitung durch beliebige Bilder ersetzt. Filme wie „Sin City“ sind praktisch ausschließlich vor Greenscreen gedreht. Ob sich Blau oder Grün für diese Technik besser eignet, ist umstritten und kommt darauf an, welche Farben bereits im Vordergrund vorkommen, weshalb für Filme heute noch beide Varianten verwendet werden.

Grindhouse
Was einem als Double-Feature-Projekt der Regisseure Robert Rodriguez und Quentin Tarantino geläufig ist, bezeichnet eigentlich kleine, schäbige Kinos in den USA, die, vor allem in den 60er- und 70er Jahren, Erwachsenenfilme bzw. Exploitationfilme und B-Movies zeigten. Häufig wurden zwei Filme im Doppelpack vorgeführt, was die eingangs erwähnten Regisseure zu ihrer Hommage inspirierte.

Gross-out
Gross-out (gross = ekelerregend) ist eine Variante der Komödie, deren Komik hauptsächlich aus Fäkalhumor oder allgemein aus Witzen in Zusammenhang mit Körperfunktionen (Erbrechen, Furzen etc.) besteht. „American Pie“ lässt sich teilweise dem Gross-out Film zuordnen; der Prolog von „Scary Movie 2“ ist ein Paradebeispiel.

Guilty Pleasure
Dieser englische Begriff hat in letzter Zeit auch Eingang in die deutsche Cineasten-Szene gefunden. Auf Filme angewandt ist der/die/das Guilty Pleasure (zu Deutsch: „schuldbewusstes Vergnügen“) ein Film, den man mag bzw. gut findet, obwohl man weiß, dass es als peinlich oder geschmacklos gilt, wenn man ihn mag. Jeder seriöse Filmfan hat also ein paar Guilty Pleasures frei, die ihm „verziehen“ werden.

H

HD (High Definition)
High Defintion bedeutet nichts anderes als „hohe Auflösung“, also ein gestochen scharfes Bild. HD ist ein Breitbildformat (16:9) und wird entweder mit 1280 x 720 Pixeln oder 1920 x 1080 Pixeln aufgezeichnet. Die Pixel sind die einzelnen Punkte, aus denen sich das Bild zusammensetzt. Je mehr Pixel, desto besser die Qualität. Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Fernseher ohne HD-Technik hat etwa eine Auflösung von 720 x 576.

High Frame Rate (HFR)

HFR ist ein mit „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ aufgekommenes Kinofilmformat, das sich durch eine erhöhte Bildwiederholfrequenz auszeichnet. Statt der für Kinos üblichen 24 Bilder werden pro Sekunde 48 Bilder wiedergegeben, was flüssigere Bewegungen bzw. eine erhöhte Bewegungsschärfe ermöglicht. Das Format steht in der Kritik, weil die zusätzlichen Details den gewohnten ‚Kino-Look‘ vermissen lassen.

I

IMAX
IMAX steht für ‚Images Maximum‘ und ist ein von der kanadischen Firma IMAX Corporation entwickeltes Kino-System. Es zeichnet sich in erster Linie durch riesiges, nahezu flimmerfreies Bild aus, das in der Regel von 70mm-Film stammt und hat einen leistungsstärkeren Mehrkanalton als herkömmliche Kinos. Für IMAX-Kinos können Filme auf das IMAX-Format hochskaliert werden. „The Dark Knight“ beinhaltet als erster Spielfilm einzelne mit IMAX-Kameras gedrehte Szenen. Filme, die komplett im IMAX-Format gedreht werden, erfordern sehr teure, unhandliche Kameras und sind deshalb noch rar.

IMDb
Die „Internet Movie Database“, kurz „IMDb“, ist die größte und meistgenutzte Website zum Thema Film, die das Internet zu bieten hat. Es ist eine Datenbank, die detaillierte Informationen zu über einer Million Filmen liefert, so z.B. auch Soundtrack-Listen, Filmographien von Mitwirkenden, Einspielergebnisse und vieles mehr. Sie beschäftigt sich auch mit Serien und Videospielen.

Independentfilm
So ein Film entsteht ohne die Finanzierung durch eines der großen Hollywood-Studios wie z.B. 20th Century Fox oder Time Warner, ist also entsprechend preiswert produziert und hebt sich inhaltlich oft vom hollywood-typischen Erzählmuster ab. Es geht dabei also um finanzielle und geistige Unabhängigkeit bzw. künstlerische Freiheit.
Beispiele: „Reservoir Dogs“, „Hass (La Haine)“, „Die Nacht der lebenden Toten“, „City of God“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“.

Indizierung / Beschlagnahmung
Wenn Filme indiziert werden, heißt das sie kommen in Deutschland auf einen Index, eine Liste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), unabhängig von der FSK. Indizierte Filme dürfen nicht beworben und nur an Erwachsene, „unter der Ladentheke“ verkauft werden. Sie werden meist als gekürzte Versionen wiederveröffentlicht, um die strengen Auflagen zu umgehen.
Beispiele: „High Tension“, „Saw III“, „Saw IV“, „Saw V“, „Saw VI
Nicht selten werden vor vielen Jahren indizierte Filme nach einer Neuprüfung vom Index genommen, weil sie inzwischen als „zumutbar“ gelten.
Eine weitere Maßnahme ist die Beschlagnahmung. Hierbei verbietet die BPjM einen indizierten Film, indem sie ihn bundesweit aus dem Handel entfernen lässt. Interessierte können oft auf den österreichischen Handel ausweichen.
Beispiele: „Tanz der Teufel“, „Halloween II – Das Grauen kehrt zurück“, „Und wieder ist Freitag der 13.

Introducing
Dieses Wort, was etwa „vorstellen“ bedeutet, erscheint manchmal im Filmvorspann im Zusammenhang mit einem Darstellernamen, wenn diese/r Darsteller/in im betreffenden Film seine/ihre erste (Haupt-) Rolle hat.

Italian Shot
Die Italienische Einstellung ist eine Detailaufnahme, bei der nur die Augenpartie des Darstellers zu sehen ist. Ihren Namen bekam sie durch italienische Western wie „Spiel mir das Lied vom Tod“.

J

Jump Cut
Jump Cuts sind Schnitte, die die Regeln des stimmigen Übergangs zwischen zwei Einstellungen brechen. Beispiel: Ein Mann sitzt in einer Ecke und steht in der nächsten Einstellung plötzlich in einer ganz anderen Ecke des Raums. Weniger schwerwiegende Jump Cuts sind häufig in alten Filmen zu entdecken und unbeabsichtigt.

Jump Scare
Der Jump Scare ist ein „Buh!“-Effekt – vor allem im Horrorfilm – um das Publikum plötzlich zu erschrecken. Er besteht aus einem kurzen, unvorhergesehenen Ereignis im Bild, das mit einem lauten Ton untermalt wird und folgt in der Regel auf einen sehr ruhigen Moment, damit man vor Schreck (scare) quasi aufspringt (jump). Ein typischer Jump Scare im Horrorfilm ist das urplötzliche Auftauchen des Mörders/Monsters, oder auch nur das Zuschlagen einer Tür.
Beispiele für Filme voller Jump Scares: „Scream – Schrei!“, „Insidious“, „Die Frau in Schwarz

K

Kadrierung
Die Kadrierung (auch Kadrage / Cadrage) ist die Bezeichnung für die Komposition eines Filmbildes. Darunter fällt die Einstellungsgröße (Nahaufnahme, Totale etc.) sowie die Position von Figuren und Gegenständen im Bild. Die Kadrierung wird vom Regisseur bewusst gewählt, um dem Bild eine bestimmte Aussage zu verleihen.

Keying
Keying bezeichnet das Verfahren, mit dem in der Postproduktion Gegenstände oder Personen von einem Hintergrund freigestellt werden. Diese Hintergründe sind häufig Blue- oder Greenscreens, also leicht zu erfassende Schlüsselfarben, auf welche dann neue Bilder bzw. Effekte gelegt werden.

Komparse
Ein Komparse ist ein Darsteller, der eine kleine Rolle hat, die nicht wesentlich zum Handlungsverlauf beiträgt. Anders als beim Statist ist seine Rolle aber individuell, auch wenn er nur die Aufgabe hat, sich hinzusetzen wenn der Hauptdarsteller den Raum betritt. Komparsen können auch Text haben. Auftritte prominenter Komparsen nennt man Cameos.

Kultfilm
Zu Kult wird ein Film nach einer gewissen Zeit, wenn er massenhaft treue Anhänger hat, egal wie alt er ist. Er wird immer wieder angeschaut und häufig zitiert. Teilweise werden auch Kostüme und ganze Philosophien aus dem Film vom Fan übernommen. Der Kultstatus kann sich auch bei gefloppten Filmen einstellen, wenn er nach längerer Zeit „wiederentdeckt“ wird. Entscheidend ist, dass der Film von einer Gruppe von Menschen verehrt wird, z.B. für eine revolutionäre Tricktechnik, unvergleichliche Charaktere oder auch etwas ganz anderes.
Beispiele: „Pulp Fiction“, „Der Herr der Ringe“, „Uhrwerk Orange“, „Star Wars“, „The Rocky Horror Picture Show“ usw.

L

Letterbox / Pillarbox / Windowbox
Wenn ein breites (16:9-) Bild z.B. in das relativ quadratische 4:3 Bild eingepasst wird, entstehen oben und unten im Bild schwarze Balken, weil ja in der Breite keine Bildinformation verloren gehen soll, dann aber nicht für die gesamte Höhe Bildinformation vorhanden ist. Das ist der Letterbox-Effekt, benannt nach dem Briefkastenschlitz. Das genau umgekehrte Verfahren (schwarze Ränder links und rechts) heißt Pillarbox, benannt nach den säulenförmigen britischen Briefkästen. Windowbox bedeutet schwarze Ränder an allen vier Seiten, etwa wenn ein 4:3 Bild für den ‚Kino-Effekt‘ künstliche schwarze Balken oben und unten bekommt, dann aber auf einem 16:9-Bildschirm zu sehen ist bzw. wenn ein breites Videobild eine deutlich geringere Auflösung hat als der breite Bildschirm, der es wiedergibt.

Live action
Live action ist ein in Amerika verwendeter Begriff für die Art von Film, die nicht computeranimiert bzw. Zeichentrick ist, also die Filme mit „echten“ Menschen bzw. Bildern. Der Ausdruck dient nur als Beschreibung für das Gegenteil von Animationsfilmen bzw. animierten Teilen eines Films, z.B. bei der Oscarverleihung, wo es die Kategorien „Animated Short Film“ und demgegenüber auch „Live Action Short Film“ gibt.

M

MacGuffin
Ein MacGuffin ist ein von Alfred Hitchcock geprägter Begriff, der an sich alles sein kann. Es ist etwas (meist ein Gegenstand), über das man im Film nichts erfährt, oder etwas, das einfach nicht von Belangen ist. Jedoch löst es die Handlung des Films aus bzw. treibt sie voran. Manchmal sorgt der MacGuffin auch dafür, dass die Spannung den ganzen Film über aufrecht erhalten wird.
Beispiele: Der Koffer in „Pulp Fiction“, der Teppich in „The Big Lebowski“, das Wort „Rosebud“ in „Citizen Kane“ usw.

Match Cut
Match Cuts sind das Gegenteil von Jump Cuts. Durch sie werden zwei Einstellungen von Szenen, die sich zeitlich und räumlich unterscheiden, mit einem flüssigen Übergang verbunden.
Beispiel: In „2001 – Odyssee im Weltraum“ wirft ein Menschenaffe einen Knochen in die Luft, die nächste Szene zeigt einen Satelliten, der der Flugbahn des Knochens sozusagen „folgt“.
Das Intro der Serie „Scrubs“ ist in Match Cuts inszeniert.

Method Acting
Das Method Acting ist eine besonders hingebungsvolle Art der Schauspielkunst. Dabei versucht der Schauspieler zu vergessen, dass er vor einem Publikum agiert und arbeitet mit Entspannungsübungen sowie passenden Erinnerungen an persönliche Situationen, um sich in seine Rolle so tief wie möglich hinein zu versetzen. Inzwischen hat sich die Definition des Method Actor etwas gewandelt und bezeichnet meist einen Schauspieler, der sich besonders intensiv auf seine Rolle vorbereitet, z.B. durch Milieustudien oder starke Gewichtszunahme. Robert De Niro wird oft als Method Actor bezeichnet. Die Figur des Kirk Lazarus (Robert Downey Jr.) in „Tropic Thunder“ parodiert das Method Acting.

Mexican standoff
Die Mexikanische Pattsituation (warum mexikanisch ist nicht eindeutig belegt) beschreibt den Umstand, in dem zwei oder mehrere Figuren in einer angespannten und ausweglos scheinenden Situation ihre Waffen aufeinander gerichtet haben. Dabei will eigentlich keiner seine Waffe betätigen, hat aber auch nicht genügend Vertrauen in sein Gegenüber, um die Waffe zu senken. Zudem entsteht die Situation meist unfreiwillig, im Gegensatz zum Duell.
Beispiel: Das Finale in „Reservoir Dogs“.

Mickey-Mousing
Mickey-Mousing bezeichnet das übertriebene Vertonen von Bildern mit starker Akzentuierung, etwa wenn jeder Schritt einer Figur auf der musikalischen Ebene punktgenau mit einem Ton synchronisiert wird, wie es bei klassischen Disney-Zeichentrickfilmen üblich ist. Vor allem im Stummfilm war diese Technik gang und gäbe. Mickey-Mousing soll die Bewegungen der Bilder verstärken und erzielt meist einen komödiantischen Effekt.

Mindfuck
Dieser Begriff erfreut sich, auf Filme angewandt, seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Ein Mindfuck ist etwas psychisch Erschütterndes; Mindfuck-Filme enthalten also meist schockierende Wendungen oder einen stark surrealen bzw. verwirrenden Grundton. Unter den Regisseuren ist David Lynch („Lost Highway“, „Mulholland Drive“) am bekanntesten für derartige Filme.
Weitere Beispiele: „Fight Club“, „The Machinist“, „Brazil“, „Stay“.

Mis-en-Scène
„Mis en scène“ ist französisch für „in Szene setzen” und wird als Begriff für die Inszenierung bzw. den Aufbau einer Filmszene (oder auch Theaterszene) verwendet. Im Unterschied zur Montage (Schnitt etc.), die für die Zeitebene verantwortlich ist, gestaltet die Mis-en-Scène den Raum. Dazu gehören Kulissen, Lichtsetzung, Makeup, Kostüme sowie die Wahl der Bildausschnitte und Kameraperspektiven.

Mockumentary
Dieses Sub-Genre setzt sich aus den Wörtern „mock“ (engl.: „Fälschung“) und „Documentary“ zusammen. Ein solcher Film gibt vor, eine Dokumentation zu sein, obwohl er fiktiv ist. Mittel dafür sind z.B. gestellte Interviews und im Allgemeinen die Verwendung von Handkameras.
Beispiele: „This Is Spinal Tap“, „Borat“, „Brüno“, „District 9“, „Behind the Mask“.

Money Shot
Money Shot ist die Bezeichnung für die Sequenz des Films, die in der Produktion am meisten Geld gekostet hat. Allerdings versteht man darunter auch den Cum Shot (die gezeigte Ejakulation) im Pornofilm.

Motion Capture / Performance Capture
Die als „Bewegungserfassung“ übersetzbare Technik überträgt Bewegungen einer Person in den Computer, um diese zu analysieren oder ein 3D-Modell daraus zu generieren, meist mithilfe eines Ganzkörperanzugs, auf dem sich zahlreiche Detektoren befinden. Performance Capture ist die Erweiterung dessen, bei der auch feine Gesichtsbewegungen einbezogen werden. Beispielfilme, in denen Performance Capture angewandt wurde sind: „Der Polarexpress“, „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, „Planet der Affen: Prevolution

MPAA
Die Motion Picture Association of America ist eine Organisation, die entscheidet, für welche Ziel-/Altersgruppen Filme geeignet sind, vergleichbar mit unserer FSK. Der grüne Bildschirm, der meist vor Trailern zu sehen ist, zeigt die Einstufung der MPAA, oder nur die Nachricht, dass der Trailer für alle Altersgruppen geeignet ist. Im Gegensatz zum simplen „ab 0 / ab 6 / ab 12 / ab 16 / ab 18“ unterscheidet die MPAA folgendermaßen:
– G (general audiences) – für Personen jeden Alters geeignet
– PG (parental guidance suggested) – ein Elternteil bzw. Erwachsener soll mitgucken oder den Film vorher begutachten
– PG-13 (parents strongly cautioned) – Film erst ab 13 Jahren empfohlen
– R (restricted) – alle unter 17 können den Film in Begleitung eines Elternteils / Erwachsenen sehen
– NC-17 (no one 17 and under admitted; ehemals X-Rated) – nur ab 18 Jahren

Mumblecore
Mumblecore ist eine etwa 2002 in den USA entstandene Bewegung im Bereich des Independentfilms. Bezeichnend sind preiswerte Filme mit geringen Produktionsstandards und viel Dialog, persönlich und realitätsnah. Oft sind die Dialoge teilweise improvisiert und die Besetzung unbekannt. Vorbilder der Bewegung sind Filme wie „Clerks – Die Ladenhüter“. Die Bezeichnung Mumblecore entstand durch den qualitativ minderwertigen Ton entsprechender Filme, der nach schwer verständlichem Murmeln (‚mumble‘) klingt.
Beispiele: „Cyrus“, „V/H/S – Ein mörderische Sammlung“, „Frances Ha

N

Neuer Deutscher Film
Der Neue Deutsche Film ist eine von der französischen Nouvelle Vague beeinflusste Bewegung deutscher Nachwuchsfilmemacher – meist Autorenfilmer –, die etwa Mitte der 60er Jahre begann, als Kontrast zu den bis dato vorherrschenden Genres wie etwa dem Heimatfilm. Zu den betreffenden Regisseuren gehören u.a. Volker Schlöndorff, Werner Herzog und Rainer Werner Fassbinder. Die Filme zeichnen sich durch unabhängige Produktion sowie gesellschaftskritische Themen aus und feierten große Erfolge bei einem eher kleinen aber künstlerisch anspruchsvollen Publikum. Ab Ende der 70er Jahre erlebte die Welle ihren Niedergang, als das Publikum sich verstärkt dem amerikanischen Blockbuster zuwandte und in Deutschland das „Kommerzkino“ einen neuen Aufschwung erlebte, begründet u.a. durch den Produzenten Bernd Eichinger („Die unendliche Geschichte“).

New Hollywood
New Hollywood ist eine künstlerisch bedeutungsvolle Ära des US-amerikanischen Films, die von etwa 1967 bis zum Ende der 70er Jahre andauerte. Hauptmerkmal war die Modernisierung oder Dekonstruktion von typischen Hollywood-Geschichten und traditionellen Erzählweisen sowie der absichtliche Verstoß gegen Genre-Konventionen. Einer der ersten Erfolge von New Hollywood war das Roadmovie „Easy Rider“, doch nahezu alle Genres waren mit von der Partie. Mit dem kommerziellen Aufstieg von George Lucas und Steven Spielberg („Krieg der Sterne“) wurde der Niedergang der Ära eingeleitet.
(Eine ähnliche Bewegung vollzog sich Ende der 50er in Frankreich, bekannt als Nouvelle Vague.)
Wichtige New Hollywood Filme sind z.B. „Der Pate“, „Taxi Driver“ und „Apocalypse Now“.

Nouvelle Vague
Die Neue Welle ist eine französische Bewegung gegen den festgefahrenen Stil des kommerziellen (französischen) Films, die Ende der 50er begann. Begründer waren junge Regisseure, die Erfahrung als Filmkritiker hatten, vor allem François Truffaut („Sie küßten und sie schlugen ihn“) und Jean-Luc Godard („Außer Atem“). Markenzeichen für Filme der Nouvelle Vague sind u.a. ein kleines Budget und unbekannte Schauspieler, in der Technik häufig Jump Cuts und Achsensprünge. Die Regisseure schrieben das Drehbuch stets selbst und verschafften sich einen eigenen Stil, der sich durch ihr Gesamtwerk zog.

O

OFDb
Die Online Film Datenbank (OFDb) ist sozusagen eine weniger umfangreiche, deutsche Version der IMDb. Sie wird vorwiegend genutzt, um die verschiedenen Fassungen eines Films miteinander zu vergleichen, da das auch das ursprüngliche Angebot der Seite war, bevor sie um einige Informationen erweitert wurde.

OmU
Die geläufige Abkürzung für „Originalfassung mit Untertiteln“. So werden in Deutschland Filme gezeigt, die nie auf deutsch synchronisiert wurden (z.B. „Lady Snowblood“). Viele Filmfans wählen aber auch ganz bewusst die (nicht deutsche) Originalfassung eines Films, da der Film dann „unverfälscht“ ist und kein Wortwitz oder Ähnliches verloren geht.

Oneliner
Ein Oneliner (Einzeiler) ist ein prägnanter, zum Zitieren geeigneter Spruch einer Filmfigur, der im Drehbuch meist nicht mehr als eine Zeile einnimmt. In den meisten Fällen soll er cool oder witzig sein.
Beispiele: „I’m the king of the world!“, „Hasta la vista, Baby.”, „Houston, we have a problem.“, „I love the smell of napalm in the morning.” usw.

Oscar
Der Academy Award, auch Oscar genannt, gilt als der wichtigste Filmpreis der Welt und wird seit 1929 verliehen. Einmal im Jahr vergibt die Academy, welche aus mehreren Tausend Menschen aus allen Bereichen der Filmbranche besteht, den Oscar in derzeit 24 Kategorien.

OV
OV kann für ‚Oralverkehr‘ stehen, bedeutet im Kinokontext aber stets ‚Originalversion‘, womit die originale, nicht deutsch synchronisierte Sprachfassung eines Films gemeint ist.

P

Pan & Scan
Im Prinzip ist Pan & Scan das Gegenteil von Letterboxing / Pillarboxing / Windowboxing. Mit diesem Verfahren wird ein breites Bild über einen schmaleren Bildschirm wiedergegeben, wobei die seitlichen Ränder abgeschnitten sind. Das Verfahren vermeidet schwarze Balken, eliminiert dafür aber einen Teil der ursprünglichen Bildinformation.

Parallelmontage
Die Parallelmontage entsteht im Schnitt und bedeutet ein hin und her Springen zwischen zwei oder mehr Szenerien. Dadurch kann z.B. der Kontrast zwischen den Handlungssträngen verdeutlicht werden. Eine Parallelmontage mit immer schneller werdenden Schnitten dient der Spannungssteigerung. Ebenso kann sie einen Zusammenhang suggerieren, wo beim Dreh gar keiner war.
Beispiel: Der Anfang von „Der Fremde im Zug“ zeigt im steten Wechsel die laufenden Beine zweier Männer, die aus verschiedenen Richtungen in den Bahnhof kommen, bis deren Schuhe im Zug aneinanderstoßen.

Pitch
In der Filmbranche ist damit die Kurzbeschreibung einer Idee für ein neues Projekt gemeint. Ein Filmemacher muss seine Idee einem potentiellen Geldgeber „pitchen“ können, d.h. mit wenigen aussagekräftigen Sätzen erklären und schmackhaft machen, sowohl schriftlich als auch mündlich.

Plansequenz
Eine Plansequenz ist im Film eine lange Einstellung ohne Schnitt, die Schauspielern meist mehr Freiheit lässt, da die Szene nicht in mehrere verschiedene Einstellungen zerlegt wird. Plansequenzen sind häufig auch lange Kamerafahrten.
Beispiel: Die wortlose Einführung der Charaktere am Anfang von „Das Fenster zum Hof

Plot Twist
Ein Plot Twist ist eine unerwartete, drastische Änderung bzw. Wendung der Handlung. Kommt der Plot Twist ganz am Ende, ist er einfach eine unerwartete Auflösung. Zu einem „Saw“ Film gehört immer ein Plot Twist am Schluss. „Fight Club“ ist auch ein berühmtes Beispiel. „From Dusk Till Dawn“ hat seinen Plot Twist sogar ziemlich genau in der Mitte.

Post-Credit-Szene
Für Englischkundige eigentlich selbsterklärend, stellt die Post-Credit-Szene eine zusätzliche Filmszene dar, die erst nach dem Abspann oder nach einem ersten Abspannteil (Mid-Credit-Szene) gezeigt wird. Sie hat die Funktion, für einen zusätzlichen Lacher zu sorgen oder auf geheimnisvolle Weise eine Fortsetzung anzukündigen. Außerdem fördert das Warten auf eine Post-Credit-Szene das Lesen des Abspanns. Bekannt für Post-Credit-Szenen sind etwa die Filme des Marvel Cinematic Universe.

Post Production
Die Postproduktion umfasst alles, was nach dem Dreh am Film gearbeitet wird, also die Nachbearbeitung – vor allem Schnitt und Vertonung.

Prequel / Midquel / Interquel
In diese Kategorien fallen Fortsetzungen, die zwar zeitlich nach dem Originalfilm erscheinen, die Geschichte aber nicht weiter erzählen, sondern bei der Handlung von einem früheren oder dem gleichen Zeitpunkt ausgehen.
Ein Prequel (Zusammensetzung aus ‚sequel‘ – englisch für Fortsetzung – und der Vorsilbe ‚pre‘, entsprechend dem deutschen ‚prä‘) erzählt die Vorgeschichte der Handlung des Originalfilms. Beispiele: „Hannibal Rising – Wie alles begann“, „X-Men Origins: Wolverine“, „Paranormal Activity 2
Ein Midquel spielt während der Handlung eines vorangegangenen Films bzw. schließt eine Handlungslücke eines Vorgängerfilms. Beispiel: „Saw IV“, der während der Ereignisse von „Saw III“ spielt
Ein Interquel erzählt die Handlung zwischen zwei oder mehreren Filmen. Beispiel: „Star Wars: The Clone Wars“

R

Reboot
Von einem Reboot („Neustart“) spricht man, wenn eine ganze Filmreihe mit frischen Ideen von Grund auf neu aufgelegt wird, sozusagen als Erweiterung des Remakes.
Beispiele: „Batman Begins“ und „The Dark Knight“ stellen einen Reboot der Batman-Reihe dar, welche Tim Burton 1989 einleitete. „Casino Royale“ mit Daniel Craig ist der James Bond Reboot.

Remake
Neuverfilmungen von bereits existierenden Filmen nennt man Remakes. Remakes ändern die Geschichte des Originals meist etwas ab und modernisieren es. Die Abänderungen gehen teilweise so weit, dass nur noch die Grundstruktur der Geschichte des Originals erhalten bleibt. Bekannte Remakes sind z.B.: „Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre“, „King Kong“, „Ocean’s Eleven“, usw.

Rigging
Rigging (zu Deutsch: „die Montage“ / „das Einrichten“ / „das Aufrüsten“) ist in der 3D-Animation das Konstruieren eines Skeletts (mal mehr, mal weniger wortwörtlich) für eine Figur, um deren Bewegungsfähigkeiten festzulegen.

Rip-Off
Ein Rip-Off (englisch für Abklatsch), nicht zu verwechseln mit „Spin-Off“, ist ein Film, der ein erfolgreiches Konzept aus einem anderen Film übernommen hat, in der Regel mit erheblich reduziertem Aufwand in der Umsetzung und ohne Beteiligung der Macher der Vorlage.
Die Produktionsfirma „The Asylum“ ist sogar auf Rip-Offs spezialisiert, wie z.B. „Transmorphers“ als Rip-Off von „Transformers“, oder „Snakes on a Train“ als Rip-Off von „Snakes on a Plane“.

RomCom
Die RomCom, romcom oder rom com ist eine aus den USA nach Deutschland übergeschwappte Abkürzung für Romantic Comedy, also die Romantische Komödie. In Deutschland schwingt bei der Verwendung dieser Abkürzung oft ein abwertender Unterton mit, da die betreffenden Filme immer nach dem gleichen Schema aufgebaut und inzwischen zur Durchschnittsware verkommen sind. Meg Ryan, Julia Roberts und Jennifer Aniston gelten als typische „RomCom-Darstellerinnen“. Bei den Männern ist Hugh Grant ganz weit vorne.
Berühmte Beispiele: „Schlaflos in Seattle“, „Harry und Sally“, „Pretty Woman“, „Notting Hill“.

Roter Hering
Dieser Begriff bezeichnet (nicht nur im Film) eine „falsche Fährte“ bzw. ein Ablenkungsmanöver für den Zuschauer. Es heißt Roter Hering, weil man es sich wie einen Angelköder vorstellen kann.
Beispiel: X und Y sind ein und dieselbe Person, wie sich am Ende des Films herausstellt. Dabei hätte man durch einige Indizien schon lange vorher darauf kommen können. Die roten Heringe verhindern das aber mit Absicht.

Running Gag
Ein Running Gag ist ein Witz oder eine Anspielung, der/die im Film mehrmals wiederholt wird, oft in abgewandelter Form.
Beispiel: Der Butler in „Dinner For One“ und der Kopf des Tiger-Teppichs, der ihm immer wieder im Weg ist.

S

Set
Das Set ist der Drehort, der von Ausstattern nach Belieben gebaut und dekoriert wird, meist in Studios bzw. auf Bühnen. Die Alternative zum Set ist der Drehort im engeren Sinne, womit sogenannte „Originalschauplätze“ gemeint sind.

Score
Der Score ist die Filmmusik, meist mit einem Orchester eingespielt; nicht zu verwechseln mit dem Soundtrack.

Screwball-Comedy
In diesem Filmgenre (mit Hochzeit in den 30ern und 40ern) geht es um einen rasanten und amüsanten Geschlechterkampf mit hoher Dialoglastigkeit, deren Teilnehmer meist aus gutem Hause stammen und nach der Überwindung einiger Hindernisse als Liebespaar enden. „Screwball“ bedeutet „Spinner / Spinnerin“.
Beispiele: „Es geschah in einer Nacht“, „Arsen und Spitzenhäubchen“, „Mr. und Mrs. Smith“.

Slasher
Ein Slasher(-Film) ist ein Film, in dem ein Mörder mit einer Hieb- oder Stichwaffe sein Unwesen treibt.
Beispiele: „Halloween“, „Scream“, „Freitag der 13.“, „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“.

SnorriCam
So nennt man die Kamera, die am Körper des Darstellers befestigt wird und sich auch auf den Darsteller richtet. Wenn der Darsteller sich in Bewegung setzt, wirkt es, als würde sich nicht der Darsteller, sondern seine Umgebung bewegen. Diese Technik soll beim Zuschauer ein surreales Bild bzw. ein schwindelähnliches Gefühl erzeugen und wurde u.a. häufig in „Requiem For a Dream“ und „π“ verwendet. Das Gerät ist nach seinen isländischen Erfindern benannt, die als die „Snorri Brothers“ zusammen arbeiten.
Siehe auch das Musikvideo „God Gave Me Everything“ von Mick Jagger.

Soundtrack
Der Soundtrack ist die Gesamtheit aller Lieder, die im Film zu hören sind. Diese für den Film ausgesuchten Songs werden meist separat als Soundtrack CD veröffentlicht, wobei (meist aus rechtlichen Gründen) selten wirklich alle Lieder aus dem Film dort landen. Aus kommerziellen Gründen gibt es auf der CD auch oft Lieder, die im Film gar nicht vorkommen. Dann trägt die CD meist den Titel „Music from and inspired by…“.

Spaghettiwestern
Eine eher abwertende Bezeichnung für Italo-Western, also italienische oder zumindest europäische Westernproduktionen. Gegenüber den amerikanischen Western wirkten Hauptfiguren und Setting oft eher schäbig, der Tod (natürlich durch Erschießen) wurde zunehmend realistischer dargestellt, es traten immer mehr Mexikaner an Stelle von Indianern auf, und es gab besonders viele Detail- und Nahaufnahmen (siehe „italienische Einstellung“).
Beispiele: Sergio Leones „Dollar-Trilogie“, „Django“, „Vier Fäuste für ein Halleluja“.

Spezialeffekte (SFX)
Spezialeffekte beim Film sind Tricks bzw. außergewöhnliche Erscheinungen, die optisch – direkt mit der Kamera –, mechanisch oder chemisch erzeugt werden (z.B. Explosionen), und zwar im Gegenteil zu den visuellen Effekten (VFX) direkt am Drehort, also „real“.

Spin-Off
Ein Spin-Off ist ein so genannter Ableger. Bei Spin-Offs im Film wird eine Nebenfigur aus einem Film zu einer Hauptfigur in einem neuen Film. Beispiel: „The Scorpion King“ ist ein Spin-Off von „Die Mumie kehrt zurück“. „Electra“ ist ein Spin-Off von „Daredevil“.

SPIO
Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft vertritt als Dachverband verschiedener Berufsverbände die Interessen der deutschen Film-, Fernseh- und Videowirtschaft. Am bekanntesten ist die SPIO im Zusammenhang mit Altersfreigaben. Wenn Filme von der FSK – eine Tochtergesellschaft der SPIO – kein Kennzeichen erhalten (in der Regel weil der Film selbst für das 18er-Siegel für zu schlimm befunden wird), kann eine Juristenkommission („JK“) der SPIO den Film auf Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz bzw. strafrechtliche Bedenken prüfen und zwei mögliche Siegel vergeben: „SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung“ sowie „SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich“. Produkte mit ersterem Siegel dürfen bis zu einer möglichen Indizierung offen an Erwachsene verkauft werden, Produkte mit letzterem Siegel nur auf Nachfrage „unter der Ladentheke“, weil sie als schwer jugendgefährdend gelten.

Splat Pack
Als ‚Splat Pack‘ wird eine neue Generation von Horror-Filmmachern bezeichnet, die seit 2002 mit ultrabrutalen Stoffen (Splatter) auf sich aufmerksam machen. Dazu zählen Alexanre Aja („High Tension“), Darren Lynn Bousman (Teil 2 bis 4 der „High Tension“-Reihe), Adam Green („Hatchet“), Neil Marshall („The Descent – Abgrund des Grauens“), Greg McLean („Wolf Creek“), Eli Roth („Hostel“), Tom Six („The Human Centipede“), James Wan und Leigh Whannel („Saw“) sowie Rob Zombie („Haus der 1000 Leichen“). Außerdem gilt Robert Rodriguez („From Dusk Till Dawn“) als Vorreiter des Splat Pack. Der Begriff lehnt sich an das ‚Rat Pack‘ um Frank Sinatra an.

Splatter
Das Wort „Splatter“ setzt sich aus „to splash“ und „to spatter“ zusammen, was beides „spritzen“ bedeutet. Gemeint sind Filme, in denen das Blut spritzt, bzw. die Akte der Verletzung und Zerstückelung im (Horror-)Film.

Split Screen
Split Screen ist eine Technik, in der der Bildschirm aufgeteilt wird und man so mehrere verschiedene Szenen oder Einstellungen einer Szene gleichzeitig betrachten kann. „Requiem For A Dream“, beispielsweise, verwendet diese Technik häufig.

Spoiler
Ein Spoiler (to spoil = verderben, beschädigen) ist eine Information zu einem Film, die man allen, die den Film noch nicht gesehen haben, nicht verraten sollte, weil sonst die Überraschung dahin wäre. Daher die „Spoilerwarnungen“ in einigen Filmkritiken.
Das klassische „Er stirbt am Ende! Haha!“ ist also ein Spoiler, der dir den Film versaut und für den dein Kumpel sich einen Tritt einfangen könnte.

Spoof
Dieses englische Wort, das für „Parodie“, „Schwindel“ und „Verulkung“ steht, bezeichnet gleichzeitig auch das Subgenre des „Verarschungsfilms“, welcher bekannte Filme bzw. berühmte Filmszenen oder auch ein ganzes Filmgenre parodiert. „Scary Movie“ leitete 2000 eine neue, noch andauernde Welle von Spoof-Filmen ein, die in erster Linie aktuelle Kinofilme „abarbeiten“. Zu den wichtigsten Spoof-Regisseuren und -Autoren zählen Mel Brooks sowie David und Jerry Zucker.
Beispiele: „Das Leben des Brian“, „Spaceballs“, „Die nackte Kanone“, „Hot Shots!“, „Austin Powers“, „Date Movie“, „Super Drama Movie

Stab
Der Stab, auch „Crew“ genannt, sind alle Leute, die hinter der Kamera agieren (Regisseur, Produzenten, Licht-/Tontechniker, Cutter, Kameramann, …), also das Gegenteil des Cast.

Statist
Statisten sind Darsteller, die keine tragende Rolle spielen und keinen Text haben. Sie agieren nicht individuell, sondern treten meist in der Menge auf und dienen nur dazu, ein lebendiges Hintergrundbild zu gestalten.

Steadicam
Die Steadicam (eingetragene Marke) ist eine Handkamera, die auf einer mit Gegengewichten und Federungen versehenen Konstruktion befestigt wird. Die Konstruktion wird dem Kameramann angelegt und federt dessen Bewegungen ab, sodass auch ohne Einsatz von Schienen bzw. Kamerawägen und Kränen flüssige Bilder ohne Ruckeln ermöglicht werden, noch dazu mit höherer Flexibilität der Kamera. Ein Musterbeispiel für den ständigen Einsatz der Steadicam ist „Shining“.

Storyboard
Das Storyboard ist die zeichnerische Visualisierung des Drehbuchs bzw. der Filmidee. Diese von einem mit Regisseur und Drehbuchautor zusammenarbeitenden Illustrator angefertigte Bilderfolge zeigt die einzelnen Einstellungen der Szenen, so wie sie der Kameramann filmen soll. Das an einen Comic erinnernde Storyboard kommt vor allem für besonders komplizierte Szenen und Animationsfilme zum Einsatz.

Suspense
Suspense (englisch für „Ungewissheit“) ist eine Art im Film Spannung zu erzeugen.
Während bei der „Surprise“ ein unerwartetes Ereignis eintrifft, erwartet man bei „Suspense“ ein Ereignis, das letztendlich vielleicht gar nicht eintrifft. „Tension“ ist die Bezeichnung für kurze, spannende Szenen. Bei „Suspense“ zieht sich ein Spannungsbogen über den ganzen Film. Der Zuschauer erhält z.B. gewisse Informationen, (weiß vielleicht mehr als die Charaktere) und fiebert so (mit den Charakteren) mit. Man will unbedingt wissen, wie es ausgeht; man fragt sich, ob die eigenen Erwartungen bzw. Vermutungen eintreffen.
Alfred Hitchcock gilt als „Master of Suspense“.

T

Teaser
Der Teaser ist der erste Werbefilm, der noch vor dem Trailer produziert wird, und das Publikum neugierig auf den Film machen soll. Entweder ist eigens für den Teaser produziertes Material zu sehen, oder eine ganze Szene aus dem Film wird vorgestellt.
Unter Teaser versteht man auch den Teil des Films, der noch vor dem Vorspann gezeigt wird, so ist es z.B. bei James Bond Filmen der Fall, oder dem „was bisher geschah“ – Teil bei Serien.

Temp Track
Temp track (zu Deutsch etwa: „Aushilfsspur“) ist eine Bezeichnung für vorläufige Filmmusik bzw. eine vorläufige Tonspur. Eine noch unfertige Schnittfassung des Films wird mit bereits existierender Musik – temp track – unterlegt, um als Inspiration für die noch zu komponierende Musik zu dienen. Beispielsweise im Film „2001 – Odyssee im Weltraum“ wurde der temp track – einige berühmte Klassik-Stücke – letzten Endes sogar beibehalten, nachdem die extra für den Film komponierte Musik dem Regisseur nicht zusagte.

THX
THX ist eine von George Lucas gegründete Firma und ein Qualitätssiegel, das umfangreiche Vorgaben für die Bild- und vor allem Tonwiedergabe in Kinosälen festlegt. Bei erfüllten Vorgaben können Kinos eine kostenpflichtige THX-Lizenz erwerben. Heute können auch Heimkinogeräte entsprechend zertifiziert sein. Grundgedanke von THX ist, dass der Ton im Kino nicht unverhofft anders klingen soll als er im Tonstudio abgemischt wurde. THX ist kein Tonsystem wie Dolby Surround, wofür es oft gehalten wird. Die Bedeutung der drei Buchstaben ‚THX‘ ist nicht eindeutig definiert.

Torture Porn
Dieser Ausdruck ist nicht unbedingt wortwörtlich zu begreifen. Es ist ein durch Filmkritiker geläufig gewordener, abwertender Begriff für Horrorfilme, die den Zuschauer scheinbar nur durch die gezeigte brutale Misshandlung der Charaktere, meist auch mit Nacktheit verbunden, unterhalten wollen. Kritisiert wird dabei also sowohl die Banalität des Films, als auch das Publikum, das es „geil“ findet. Der Begriff tauchte mit „Hostel“ auf, wurde dann aber auch für ältere Filme wie „Saw“ verwendet. Seitdem ist häufig von der „Torture Porn Welle“ die Rede. Viele Horror-Regisseure wehren sich gegen den Begriff und werfen den Kritikern fehlendes Verständnis vor.

Totale
Die Totale ist eine Einstellungsgröße der Kamera, das Gegenteil einer Detail- oder Großaufnahme. Die Totale zeigt die Figuren vollständig mitsamt ihrer Umgebung. Bei der sogenannten Halbtotalen beschränkt man sich auf die Personen von Kopf bis Fuß.

Tracking Shot / Travelling Shot
Tracking Shot ist der englische Begriff für „Kamerafahrt“, typischerweise mit einem Dolly. Der Ausdruck Travelling Shot wird etwas freier verwendet und bezeichnet jede Art der Kamerafahrt, ob auf Schienen, auf Wägen ohne Schienen oder aus der Hand.

Trailer
Ein Trailer ist ein aus verschiedenen Filmszenen zusammengesetzter Clip, der einen Vorgeschmack bietet und Werbung für den Film machen soll. „Trailer“ heißt u.a. „Nachlauf“. Früher wurden Trailer tatsächlich nach dem Hauptfilm gezeigt.

Trash
Von Trash (= Müll, Abfall) spricht man quasi wenn ein Film so schlecht ist, dass er schon wieder cool ist. Dem Film mangelt es meist an Geld und Talent, und trotzdem verspricht sich der Regisseur viel von seinem Projekt. Trash ist meistens etwas, das wegen einer billigen Produktion unfreiwillig komisch wirkt, z.B. viel zu helles Kunstblut, unpassende Drehorte oder unfähige Schauspieler. Entscheidend dabei ist, dass der Zuschauer in irgendeiner Form amüsiert reagiert. Daher wird Trash auch oft zu Kult, wie die Filme von Ed Wood. Manchmal wird Trash von Regisseuren auch ganz bewusst eingesetzt, was man dann als Selbstironie auffassen kann.
Beispielsweise „Daniel – der Zauberer“, die Filme von Helge Schneider oder die Filme von Uwe Boll werden häufig als Trash bezeichnet.

Treatment
Ein Treatment folgt auf ein weniger detailliertes Exposé und ist die direkte Vorstufe des Drehbuchs. Das Treatment beschreibt die Handlung eines Films mit allen notwendigen Informationen als Fließtext.

Trivia
Damit ist die Sammlung wissenswerter, lustiger oder einfach interessanter Fakten zum Film gemeint, wie man sie bei der IMDb oder Wikipedia oft findet.

U

Ultra HD
Ultra HD beschreibt eine Bildauflösung von üblicherweise 3840 × 2160 Bildpunkten, gilt als neue Bezeichnung für 4K und ist im Heimkinobereich der angedachte Nachfolger von Full HD (1920 x 1080 Bildpunkte).

Unrated
Unrated (= unbewertet), nennt man einen Film, der (noch) nicht von der MPAA, FSK o.Ä. geprüft wurde. Das bedeutet, dass alle „schlimmen“ Szenen enthalten sind, die vielleicht herausgeschnitten werden müssen, um (für die Kinoaufführung) eine bestimmte Altersfreigabe zu erreichen. Daher sind Unrated-Fassungen von Filmen sehr begehrt, weil sie eben „alles“ zeigen. Der Begriff taucht fast nur bei Horrorfilmen sowie schlüpfrigen Komödien auf und ist ein beliebtes Werbemittel.

Unsichtbarer Schnitt
Der „unsichtbare“ Schnitt ist in Mainstream-Produktionen sehr verbreitet. Es bedeutet, dass die Schnitte im Film dem Publikum möglichst nicht auffallen, sondern nur den Erzählfluss fördern sollen. Das Gegenteil sind Schnitte, die als kunstvolles Stilmittel eingesetzt werden.

V

Virage / Viragierung
Die Virage, Viragierung oder schlicht Tonung bezeichnet heute das Einfärben von Fotos und sorgte in der schwarzweißen Stummfilmära für eine Farbdramaturgie. Eine blaue Bildfärbung etwa bedeutet Nacht, während Gelb bzw. Sepia das Tageslicht oder einen beleuchteten Innenraum bei Nacht darstellt.

Visuelle Effekte (VFX)
Visuelle Effekte sind jene Effekte, die nicht am Drehort, sondern erst in der Postproduktion in den Film eingefügt werden, wie etwa die Titel oder allgemein CGI (Computer-Generated Imagery).

W

Whodunit
Whodunit (Slang für „Who has done it?“) ist hauptsächlich ein Sub-Genre des Krimi, bzw. ein Konzept, das den Zuschauer mit der Frage beschäftigt, wer das Verbrechen, um das es im Film geht, begangen hat, bzw. wer der Täter ist.
Beispiele: „8 Frauen“, „Identität“, „Der Name der Rose“, sowie die Filme mit Miss Marple oder Sherlock Holmes.