Matrix Revolutions

Filmposter Matrix Revolutions

6/10

Originaltitel: The Matrix Revolutions
USA, AU | 2003 | 129 Min. | FSK: ab 16
Science-Fiction, Action
Regie: Lana Wachowski, Lilly Wachowski (als Larry und Andy Wachowski)
Drehbuch: Lana Wachowski, Lilly Wachowski
Besetzung: Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Hugo Weaving, Jada Pinkett Smith u.a.
Kinostart: 05.11.03
DVD/Blu-Ray VÖ: 10.02.06/02.04.10

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter

Worum geht’s?

Zion steht unmittelbar vor der Attacke der Maschinen. Die Menschen wappnen sich, während der bewusstlose Neo in einer Zwischenwelt von Matrix und Realität gefangen zu sein scheint. Morpheus und Trinity machen sich auf, um Neo zu suchen. Unterdessen hat der ehemalige Agent Smith einen Weg gefunden, die ganze Matrix für sich einzunehmen und zudem in die reale Welt vorzudringen.

Wie ist der Film?

Im Grunde macht der Abschluss der Trilogie alles richtig – und kann dabei trotzdem nur verlieren. Nach dem Mega-Spektakel „Matrix Reloaded“ gibt sich „Matrix Revolutions“ zunächst sehr handlungsorientiert. Fast alle auftauchenden Figuren sind bereits bekannt, erzählen die Geschichte nahtlos weiter und runden sie ab. Die meiste Action findet zur Abwechslung in der realen Welt statt. Nur für das große Finale hob man sich ein episches, „Dragonball“-artiges Matrix-Duell auf. All das sind sinnvolle Entscheidungen, um konzentriert zu bleiben und sich nicht zu wiederholen, zumal sich der graugrüne Look der Matrix allmählich erschöpft hat. Der Haken: Damit hat „Matrix Revolutions“ mehr von einem beliebigen Science-Fiction-Kracher als von der visionären Kraft der Wachwoskis.

Die visuellen Effekte wirken organischer als im Vorgänger, da diesmal viel mit Miniaturen gearbeitet wurde. Das Spiel mit Regen setzt neue Akzente im großen Endkampf, und der Schlussakt ist angenehm konsequent. Aber mit diesem letzten Puzzleteil gelingt es den Wachowkis nicht, das Publikum nochmal richtig zu packen. Die Luft ist raus; die philosophischen Fragestellungen wichen dubioser Esoterik. „Matrix Revolutions“ erweist sich als gut gemachtes Kriegsdrama mit extra viel „Star Wars“- und „Aliens“-Anleihen, das seine Versprechen hält, doch der Weg zum Ziel ist etwas träge und lückenhaft. Am Ende bleibt Erleichterung, aber wenig Anteilnahme.

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