Mission: Impossible 2

Filmposter M:I-2

4.5/10

Originaltitel: Mission: Impossible 2
USA | 2000 | 124 Min. | FSK: ab 16
Thriller, Krimi, Action
Regie: John Woo
Drehbuch: Robert Towne
Besetzung: Tom Cruise, Dougray Scott, Thandie Newton, Brendan Gleeson, Ving Rhames u.a.
Kinostart: 06.07.00
DVD/Blu-Ray VÖ: 08.03.01/01.12.11

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter
Szenenbild © Universal Pictures

Worum geht’s?

Im Urlaub erhält Geheimdienstler Ethan Hunt einen neuen Auftrag: Zwei Objekte mit den Codenamen ‚Chimera‘ und ‚Bellerophon‘ wurden gestohlen und müssen zurückgeholt werden. Zur Mithilfe soll Hunt im spanischen Sevilla die Diebin Nyah Nordoff-Hall rekrutieren. Prompt verlieben die beiden sich ineinander.

Wie ist der Film?

Szenenbild M:i-2Es beginnt ganz ähnlich wie der Vorgängerfilm mit einem geheimnisvollen und unnötig komplizierten Plot. Nur stellt das Drehbuch diesmal eine schwach begründete Liebesgeschichte ins Zentrum, und weil Ethan Hunt mehr flirtet, wirkt er noch mehr wie ein James-Bond-Abklatsch. Dann eskaliert die Lage.

Der frisch engagierte Regisseur John Woo („Hard Boiled“, „Im Körper des Feindes“) frönt seiner Vorliebe für Zeitlupen und Retro-Kamerazooms. Das macht „Mission: Impossible 2“ stylisch-schön anzusehen, doch gegen Ende schaukelt Woo sich hoch zu einem überdrehten und haarsträubend dämlichen Action-Kitsch-Spektakel, das die eigentliche Handlung aus dem Fokus verliert. Was von der Handlung im Gedächtnis bleibt, sind unverzeihliche Plottwists mittels ‚täuschend echter Masken‘. Dass Hauptdarstellerin Thandie Newton („Interview mit einem Vampir“) schlichtweg umwerfend in Szene gesetzt ist, kann den Film auch nicht retten.

„Mission: Impossible 2“ verkommt zum Trash und markiert den Niedergang des einstigen Action-Pioniers John Woo. Denn dessen opernhafte Exzesse mit Schießereien, Sportwägen, Motorrädern, Martial Arts und Tauben(!) wirken im Kontext des Spionage-Thrillers willkürlich und deplatziert. Unterm Strich unterhält die Fortsetzung mehr als das Original, jedoch hauptsächlich durch unfreiwillige Komik (sowie die wunderbar protzigen Abspann-Songs von Limp Bizkit und Metallica). Eine in sich stimmigere Angelegenheit war der erste Teil allemal.

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