Philipp tippt die Oscar-Gewinner 2012 UPDATE: 16 Richtige

The ArtistDer Kommentar zu den Tipps und der Oscarverleihung 2012 findet sich am Ende des Beitrags.

Philipps Tipps / * Gewinner

Bester Film
* The Artist
The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
„Extrem laut und unglaublich nah“
„The Help“
Hugo Cabret
Midnight in Paris
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
The Tree of Life
„Gefährten“

Beste Regie
* The Artist“ – Michel Hazanavicius
The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ – Alexander Payne
Hugo Cabret“ – Martin Scorsese
Midnight in Paris“ – Woody Allen
The Tree of Life“ – Terrence Malick

Bester Hauptdarsteller
Demian Bichir in „A Better Life“
George Clooney in „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
* Jean Dujardin in „The Artist
Gary Oldman in „Dame, König, As, Spion
Brad Pitt in „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

Bester Nebendarsteller
Kenneth Branagh in „My Week with Marilyn“
Jonah Hill in „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
Nick Nolte in „Warrior“
* Christopher Plummer in „Beginners
Max von Sydow in „Extrem laut und unglaublich nah“

Beste Hauptdarstellerin
Glenn Close in „Albert Nobbs“
Viola Davis in „The Help“
Rooney Mara in „Verblendung“
* Meryl Streep in „Die Eiserne Lady“
Michelle Williams in „My Week with Marilyn“

Beste Nebendarstellerin
Bérénice Bejo in „The Artist
Jessica Chastain in „The Help“
Melissa McCarthy in „Brautalarm“
Janet McTeer in „Albert Nobbs“
* Octavia Spencer in „The Help“

Bestes Original-Drehbuch
The Artist“ – Michael Hazanavicius
„Brautalarm“ – Annie Mumolo, Kristen Wiig
„Der große Crash – Margin Call“ – J.C. Chandor
* „Midnight in Paris“ – Woody Allen
Nader und Simin – Eine Trennung“ – Asghar Farhadi

Bestes Drehbuch nach einer Vorlage
* The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ – Alexander Payne, Nat Faxon, Jim Rash
Hugo Cabret“ – John Logan
The Ides of March – Tage des Verrats“ – George Clooney, G. Heslov, B. Willimon
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ – Steven Zaillian, Aaron Sorkin
Dame, König, As, Spion“ – Bridget O`Connor, Peter Straughan

Bester fremdsprachiger Film
„Bullhead“, Belgien
„Footnote“, Israel
„In Darkness“, Polen
„Monsieur Lazhar“, Kanada
* Nader und Simin – Eine Trennung“, Iran

Bester Animationsfilm
„A Cat in Paris“
„Chico & Rita“
„Kung Fu Panda 2“
„Der gestiefelte Kater“
* Rango

Beste Kamera
The Artist“ – Guillaume Schiffman
„Verblendung“ – Jeff Cronenweth
* „Hugo Cabret“ – Robert Richardson
The Tree of Life“ – Emmanuel Lubezki
„Gefährten“ – Janusz Kaminski

Bestes Szenenbild
The Artist“ – Laurence Bennett, Robert Gould
„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ – Stuart Craig, Stephenie McMillan
* Hugo Cabret“ – Dante Ferretti, Francesca Lo Schiavo
Midnight in Paris“ – Anne Seibel, Hélène Dubreuil
„Gefährten“ – Rick Carter, Lee Sandales

Bester Schnitt
The Artist“ – Anne-Sophie Bion, Michel Hazanavicius
The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ – Kevin Tent
* „Verblendung“ – Kirk Baxter, Angus Wall
Hugo Cabret“ – Thelma Schoonmaker
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ – Christopher Tellefsen

Bestes Make-Up
„Albert Nobbs“ – Martial Corneville, Lynn Johnston, Matthew W. Mungle
„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ – Nick Dudman, Amanda Knight, Lisa Tomblin
* „Die Eiserne Lady“ – Mark Coulier, J. Roy Helland

Bestes Kostümdesign
„Anonymus“ – Lisy Christl
* „The Artist“ – Mark Bridges
Hugo Cabret“ – Sandy Powell
„Jane Eyre“ – Michael O’Connor
„W.E.“ – Arianne Phillips

Beste visuelle Effekte
„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2“ – Tim Burke, David Vickery, Greg Butler, John Richardson
* „Hugo Cabret“ – Rob Legato, Joss Williams, Ben Grossman, Alex Henning
„Real Steel“ – Erik Nash, John Rosengrant, Dan Taylor, Swen Gillberg
Planet der Affen: Prevolution“ – Joe Letteri, Dan Lemmon, R. Christopher White, Daniel Barrett
„Transformers 3“ – Scott Farrar, Scott Benza, Matthew Butler, John Frazier

Bester Dokumentarfilm
„Hell and Back Again“
„If a Tree Falls: A Story of the Earth Liberation Front“
„Paradise Lost 3: Purgatory“
„Pina“
* „Undefeated“

Bester Dokumentar-Kurzfilm
„The Barber of Birmingham: Foot Soldier of the Civil Rights Movement“
„God Is the Bigger Elvis“
„Incident in New Baghdad“
* „Saving Face“
„The Tsunami and the Cherry Blossom“

Bester Kurzfilm
„Pentecost“
„Raju“
* „The Shore“
„Time Freak“
„Tuba Atlantic“

Bester animierter Kurzfilm
„Dimanche“
* „The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore“
„La Luna“
„A Morning Stroll“
„Wild Life“

Beste Musik
„Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ – John Williams
* The Artist“ – Ludovic Bource
Hugo Cabret“ – Howard Shore
Dame, König, As, Spion“ – Alberto Iglesias
„Gefährten“ – John Williams

Bester Original-Song
* „Man or Muppet“ aus „Die Muppets“
„Real in Rio“ aus „Rio“

Bester Ton
„Verblendung“ – David Parker, Michael Semanick, Ren Klyce, Bo Persson
* Hugo Cabret“ – Tom Fleischman, John Midgley
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ – Deb Adair, Ron Bochar, Dave Giammarco, Ed Novick
„Transformers 3“ – Greg P. Russell, Gary Summers, Jeffrey J. Haboush, Peter J. Devlin
„Gefährten“ – Gary Rydstrom, Andy Nelson, Tom Johnson , Stuart Wilson

Bester Tonschnitt
Drive“ – Lon Bender, Victor Ray Ennis
„Verblendung“ – Ren Klyce
* „Hugo Cabret“ – Philip Stockton, Eugene Gearty
„Transformers 3“ – Ethan Van der Ryn, Erik Aadahl
„Gefährten“ – Richard Hymns, Gary Rydstrom

Das macht 16 Richtige für mich und spricht für eine nicht ganz so vorhersehbare Verleihung wie letztes Jahr, als ich 19 Richtige hatte. Die große Überraschung ist der Schnitt-Oscar für „Verblendung“. Wer hätte gedacht, dass in dieser Kategorie die Vorjahres-Sieger (Kirk Baxter und Angus Wall für „The Social Network“) gleich nochmal ausgezeichnet werden, und zwar wieder für eine Buchadaption von David Fincher?
Auf Meryl Streep zu setzen, war eher Bauchgefühl, denn die Favoritin hieß eigentlich Viola Davis. Schwein gehabt! Damit hat „Die Eiserne Lady“ 100% der möglichen Preise erhalten – zwei von zwei. Auch eher unerwartet räumte „Hugo Cabret“ sowohl Kamera als auch Effekte ab, bestimmt nicht so verdient wie Szenenbild.
Mit „Midnight in Paris“ gewann in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch der klare Favorit. Hier setzte ich auf Risiko, da der Trend meistens dahin ging, dass das als bester Film ausgezeichnete Werk auch einen Drehbuch-Oscar mit nach Hause nimmt. Diesmal zum Glück nicht, Woody Allen ist es mehr gegönnt. Wieder falsch lag ich bei der Kurzdokumentation, da ich die Kategorie als unvorhersehbar einschätzte und blind tippte. Beim nicht dokumentarischen Kurzfilm deckte sich mein blinder Tipp glücklicherweise mit dem Internet-Favoriten. Verflucht sei meine Inkonsequenz bei den Sound-Kategorien- Einmal ließ ich mich zum Fast-Favoriten „Gefährten“ hinreißen.
Alles in allem ein zufriedenstellendes Ergebnis und eine durchschnittliche Oscarverleihung. Das Tippen war allerdings spannender als voriges Jahr.

Was ist eure Meinung zu den Tipps und Gewinnern?

Zum Stöbern:

8 Kommentare zu “Philipp tippt die Oscar-Gewinner 2012 UPDATE: 16 Richtige”

  1. Manuel sagt:

    Schau dir mal Moneyball an. Den fand ich wirklich gut. Der könnte für eine Überraschung sorgen.

    • Philipp sagt:

      Die Kritik zu „Moneyball“ ist seit einigen Tagen in der Warteschleife, ich mache mich gleich nochmal dran. Begeistert war ich jedenfalls nicht.

  2. tobe78 sagt:

    Hhhhm, Überraschungen gibt es bei der Vorhersage und im Falle von “The Artist” wohl keine… Es ist halt nur bedauerlich, das die Academy mal wieder Filme wie “Drive” komplett unter den Tisch fallen lassen wird… Und das Meryl Streep wohl den “Oscar” absahnen wird, steht wohl auch wahrscheinlich außer Frage…
    Nur hat dies im Angesicht des abgeschmackten Films “The Iron Lady” einen relativ faden und bitteren Beigeschmack. Denn der Film ist so eindimensional, anbiedernd und erschreckend schwach konzipiert, wie kaum ein vergleichbarer, glatt gebügelter Oscar Streifen, dient lediglich dazu, um das unbestrittene Talent von Meryl Streep in wieder ach so göttliche Sphären zu hieven… Da kann sie die Finger mal wieder zu einem V für Victory formen. Bäh. The Iron Lady offenbart sich als ätzendes Kino fürs Ego… Und ich würde lachen, wenn der hochgelobte Langweiler Hugo Cabret auch noch absahnen würde, der in die selbe Kerbe schlägt…Die Oscars 2012: bis auf wenige nachvollziehbare und gute Oscarkandidaten eine Farce…

  3. Björn sagt:

    Ich hoffe ja, dass Du Dich täuschst, was “The Artist” betrifft, aber ich fürchte Du hast schon recht. Formale Experimente werden ja immer genommen. Aber wenn man sich Ton und Farben dazu denkt, dann bleibt von “The Artist” nicht so viel Großartigkeit übrig, finde ich.

    Mein persönlicher bester Film wäre “The Descendants”, aber ich tippe auf Hugo Cabret, weil der wohl auch am ehesten den Regieoscar bekommt, und sei es nur als späte Ehrung für Scorseses Lebenswerk.

    Den besten Hauptdarsteller für Dujardin wird man wohl gar nicht vermeiden können, und er ist angesichts der besonderen Herausforderung dann auch verdient. Dass als beste Hauptdarstellerin schon wieder Meryl Streep geehrt wird, halte ich eher für unwahrscheinlich, aber die einzige Konkurrentin, die ich gesehen habe (Viola Davis in “The Help”) hat mich auch nicht überzeugt. Blind würde ich auf Michelle Williams tippen, die scheint mir grade “in” zu sein.

    Anonsten fühle ich mich sowieso nicht gut genug vorbereitet, um kompetente Vorhersagen zu machen. Da müsste man ja glatt jedes Jahr zu Weihnachten nach LA fliegen und ins Kino gehen… :)

  4. Katharina sagt:

    Huhu :)
    Gell, eine Kritik zu “extrem laut und unglaublich nah” gibts noch nicht!? Kommt die noch? :-)
    Liebe Grüße

    • Philipp sagt:

      Huhu!
      Nein, gibt es noch nicht und ist bislang auch nicht geplant.. Du kannst allerdings versuchen, mich zu überreden. ;-)

  5. Katharina sagt:

    Musste gerade feststellen, dass er eh nicht mehr in den Kinos läuft.. dh ich muss gar nicht mehr drüber nachdenken, ob ich ihn sehen will – wobei ich mich eigentlich schon dafür entschieden hatte :) Also wärs fast besser, du bewertest einen Film, der momentan im Kino kommt, um mir bei der Entscheidung zu helfen :-) Tipp?

    • Philipp sagt:

      Momentan würde ich vor allem in „Young Adult“ (OV!) gehen. Nur komme ich gerade nicht dazu und OV ist sehr selten…

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