Popstar – Never Stop Never Stopping

DVD-Cover Popstar

6.5/10

Originaltitel: Popstar: Never Stop Never Stopping
USA | 2016 | 86 Min. | FSK: ab 12
Komödie
Regie: Akiva Schaffer, Jorma Taccone
Drehbuch: Andy Samberg, Akiva Schaffer, Jorma Taccone
Besetzung: Andy Samberg, Akiva Schaffer, Jorma Taccone u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 13.10.16

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
Bilder © Universal Pictures

Worum geht’s?

Als Rap-Formation The Style Boyz werden die drei Freunde Conner, Lawrence und Owen zu Ikonen. Nachdem sich das Trio auf der Bühne zerstreitet und auflöst, startet Conner als Conner4Real eine sensationell erfolgreiche Solo-Karriere. Doch sein zweites Album erhält vernichtende Kritiken. Also muss sich Conner etwas einfallen lassen, damit sein Stern nicht untergeht.

Wie ist der Film?

Das durch „Saturday Night Live“ bekanntgewordene Comedy-Trio The Lonely Island generierte mit parodistischen Rap-Musikvideos à la „Jizz In My Pants“ und „I Just Had Sex“ Milliarden YouTube-Klicks. Nach ihrem ersten gemeinsamen Spielfilmprojekt „Hot Rod – Mit Vollgas durch die Hölle“ kehren die Drei in gewohnter Manier zurück, diesmal sogar mit Komödienmeister Judd Apatow als Produzent. Warum auch „Popstar – Never Stop Never Stopping“ in Deutschland keine Kinoauswertung erhielt, obwohl The Lonely Island längst internationale Stars sind, bleibt unklar.

Szenenbild PopstarZugegeben, die Showbusiness-Satire fällt nicht ganz so raffiniert aus, wie erhofft. Akiva Shaffer, Jorma Taccone und Andy Samberg verlassen sich auf die Rezeptur ihrer Musikvideos: Superschräger Humor, straffes Tempo und ein immenses Staraufgebot. Statt die Musikindustrie konsequent zu sezieren, bleibt der Film meist bei flachen Witzen und einer Parade aus Anspielungen. Formal präsentiert sich „Popstar – Never Stop Never Stopping“ als Mockumentary („This Is Spinal Tap“), erliegt in diversen Dialogen dann aber doch dem klassischen Spielfilm-Stil. Dass diese Inkonsequenz ganz dem Spaßfaktor dient, kann man den Verantwortlichen kaum verübeln.

„Popstar – Never Stop Never Stopping“ ist ein rotzfrecher wie unterhaltsamer Kommentar zur Überlebensgröße von Popstars. Die Handlung folgt einer altbekannten Struktur, während The Lonely Island mit ihrem recht eigenen, bizarren Humor punkten. Was der Satire an Tiefe fehlt, wiegen unzählige Gastauftritte auf. Wer sich in der US-amerikanischen (Popmusik-) Prominenz gar nicht auskennt, hat hier also nur halb so viel Spaß.

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