Predator 2

Filmposter Predator 2

3.5/10

Originaltitel: Predator 2
USA | 1990 | 108 Min. | FSK: ab 18
Action, Horror, Science-Fiction, Thriller
Regie: Stephen Hopkins
Drehbuch: Jim Thomas, John Thomas
Besetzung: Danny Glover, Gary Busey, Bill Paxton u.a.
Kinostart: 30.05.91
DVD/Blu-Ray VÖ: 25.01.01/27.02.09

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter

Worum geht’s?

Los Angeles, 1997: Die Straßen sind Schlachtfelder, rivalisierende Gangs kämpfen gegeneinander und gegen die Polizei. Bei seinen Ermittlungen entdeckt Detective Mike Harrigan, dass sich unter die Gangster auch ein hochgefährliches Wesen aus einer anderen Welt gemischt hat.

Wie ist der Film?

Vom echten Dschungel in den Großstadtdschungel – „Predator 2“ wechselt den Schauplatz sowie die komplette Besetzung, um das Dreadlocks-Monster erneut angreifen zu lassen. Die Genremischung ist noch verrückter als in Teil 1. Es handelt sich zunächst um einen klassischen, harten Polizei-Thriller mit ungleichen Partnern, keifenden Vorgesetzten und überspitzten Bandenkriegen. Darin wirkt der Außerirdische wie ein hineingezwungener Fremdkörper. Weil der Schauplatz Los Angeles als glühende Beton-Sauna inszeniert ist, strengt diese disharmonische Paarung beim Zusehen umso mehr an.

Der abgekämpfte Hauptdarsteller Danny Glover („Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“) erweckt in keiner Sekunde den Anschein, ein ernstzunehmender Gegner für den Predator zu sein, gerade als Nachfolger von Arnold Schwarzenegger. Aber das unsinnige Drehbuch erfindet Wege, um seine Figur am Leben zu lassen. Der Showdown zieht sich wie Kaugummi und bietet genau eine interessante Stelle: eine Anspielung auf die „Alien“-Reihe und damit die Bestätigung, dass beide Sagas im selben Universum spielen. Seltsam nur, dass Bill Paxton sowohl in „Predator 2“ als auch in „Aliens – Die Rückkehr“ mitwirkt – in völlig unterschiedlichen Rollen. Dieser Umstand lässt die Zusammenführung beider Filmreihen reichlich unüberlegt wirken.

Was die 90er Jahre als Kinojahrzehnt so schwierig macht, sind unter anderem die schrägen Fortsetzungen von Hits aus den 80ern; „Predator 2“ ist wohl der Pionier dieses Phänomens. Ein Polizei-Thriller-Science-Fiction-Horror-Trash-Geschwür, teilweise schick in Szene gesetzt, doch platt erzählt und erneut ohne Aufschluss über die Herkunft der Killer aus dem All.

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