Predator – Upgrade

Filmposter Predator – Upgrade

4/10

Originaltitel: The Predator
USA | 2018 | 107 Min. | FSK: ab 16
Action, Horror, Science-Fiction
Regie: Shane Black
Drehbuch: Shane Black, Fred Dekker
Besetzung: Boyd Holbrook, Trevante Rhodes, Jacob Tremblay, Keegan-Michael Key, Olivia Munn, Thomas Jane u.a.
Kinostart: 13.09.19
DVD/Blu-Ray VÖ: 24.01.19

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter

Worum geht’s?

Scharfschütze Quinn McKenna überlebt eine Auseinandersetzung mit einem abgestürzten Predator. Die Regierung fängt den Predator für wissenschaftliche Untersuchungen und nimmt McKenna in Gewahrsam. Doch vorher ist es McKenna gelungen, einen Teil der Predator-Rüstung heimlich an seinen Sohn zu schicken. Als der Predator ausbricht, findet McKenna kriminelle Verbündete, um seine Familie zu schützen.

Wie ist der Film?

Shane Black ist nicht nur der Regisseur und Autor von „Iron Man 3“ und „The Nice Guys“, er spielte auch einen der Soldaten im Original-„Predator“ an der Seite von Arnold Schwarzenegger. Nun schließt sich der Kreis, indem Black mit „Predator – Upgrade“ seine eigene Vision der außerirdischen Jäger präsentiert. Tatsächlich Visionäres bietet der Film allerdings kaum.

„Predator – Upgrade“ spielt im selben Universum wie „Predator“, „Predator 2“ und „Predators“, ohne erzählerisch direkt anzuknüpfen. Die bekannte Kreatur metzelt sich wieder durch eine urbane Landschaft, wo sie erfahrungsgemäß weniger gut funktioniert (siehe „Predator 2“ und „Aliens vs. Predator 2“). Henry Jackmans Musik orientiert sich stark an der Originalmusik von Alan Silvestri, und ein paar Schwarzenegger-Anspielungen lassen die Mundwinkel der Fans zusätzlich zucken. Als einzige Neuerung präsentieren sich der unheimliche, extragroße Steroiden-Predator aus dem Computer, dessen Hintergründe leider nebulös bleiben, sowie eine süßere Version der Predator-Hunde.

Hauptdarsteller Boyd Holbrook („Logan“) ist ein austauschbarer Macho-Schönling. Etwas Pfiff bringt die lustige Gaunertruppe, auf die er trifft, darunter Thomas Jane („Der Nebel“) und Trevante Rhodes („Moonlight“). Deren Gags wirken aber stellenweise zu bemüht, zumal der Film anderweitig keine wirklich interessanten Figuren bietet. Im Gedächtnis bleibt eher der für Kino-Verhältnisse stattliche Splatter-Grad als die Handlung selbst.

Eine neue These zum Jagdverhalten der Predators bringt ein wenig Licht ins Dunkel; darüber hinaus ist „Predator – Upgrade“ nur eine weitere uninspirierte Monsterjagd. Shane Blacks Expertise für humorvolle Buddy-Dialoge tritt deutlich hervor, wirkt hier aber nicht immer organisch und rettet den Film auch nicht über den Durchschnitt.

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