Predator

Filmposter Predator

6/10

Originaltitel: Predator
USA | 1987 | 102 Min. | FSK: ab 18
Action, Horror, Science-Fiction, Kriegsfilm
Regie: John McTiernan
Drehbuch: Jim Thomas, John Thomas
Besetzung: Arnold Schwarzenegger, Carl Weathers, Elpidia Carrillo, Bill Duke, Jesse Ventura u.a.
Kinostart: 27.08.87
DVD/Blu-Ray VÖ: 06.06.02

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter | DVD uncut

Worum geht’s?

Eine amerikanische Spezialeinheit landet im Zuge eines Auftrags im zentralamerikanischen Dschungel und findet die Leichen einiger vermisster Soldaten, denen die Haut abgezogen wurde. Die Truppe wird bald angegriffen und steht einem übermächtigen Gegner gegenüber, der sich unsichtbar machen kann und weder Tier noch Mensch ist.

Wie ist der Film?

„Predator“ verbindet Kriegsaction mit Sci-Fi-Horror und richtet dabei eine größere Sauerei im Wald an. Kultfigur Arnold Schwarzenegger („Terminator“) veredelt mit seiner Präsenz diesen an sich völlig trivialen Film, der eine dünne Handlung mit dicken Muskeln kompensiert. Zugegeben: Arnie trägt den Film nicht allein, denn die Zusammenstellung der Soldatentruppe sorgt für eine unterhaltsame Dynamik. Carl Weathers („Rocky“) etwa überzeugt in der Rolle des Dillon als Schwarzeneggers sanftes Pendant.

„Predator“ bietet einen interessanten, spät enthüllten Bösewicht aus einer anderen Welt, der in einem bekannten Dezimierungsverfahren bis hin zum menschlichen Endgegner sein Können unter Beweis stellt. Da man über den Außerirdischen keinerlei Hintergründe erfährt, wirken dessen Aussehen und Fähigkeiten wie eine willkürliche Aneinanderreihung abgefahrener Gimmicks. Der Rest ist testosterondurchtränktes Kräftemessen mit einer unterm Strich nutzlosen Quotenfrau, bis hin zum unmotivierten Ende. Die exotische Waldkulisse sorgt im Zusammenspiel mit der engagierten Musik immerhin für ein paar atmosphärisch dichte Momente, und die Effekte sind gelungen.

Als Schwarzenegger-Geballer ist „Predator“ längst nicht so spaßig überspitzt wie „Das Phantom Kommando“ und als Sci-Fi-Horror nur eine Sparversion von „Aliens“. Es bleibt grundsolides Genrekino. Dass sich der Film über die Jahre zum Kult entwickelte, ist dem kreativen titelgebenden Monster zu verdanken, das durch seine Rätselhaftigkeit zu Fortsetzungen, Comics & Co verleitete.

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