Sharknado 3: Oh Hell No!

DVD-Cover Sharknado 3

5.5/10

Originaltitel: Sharknado 3: Oh Hell No!
USA | 2015 | 88 Min. | FSK: ab 16
Horror, Komödie
Regie: Anthony C. Ferrante
Drehbuch: Thunder Levin
Besetzung: Ian Ziering, Tara Read, Cassie Scerbo, Frankie Muniz, Ryan Newman, David Hasselhoff u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 22.08.15

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
Bild © Soulfood Music Distribution

Worum geht’s?

Der US-Präsident ehrt Fin Shepard in Washington für seine Verdienste, da braut sich ein neuer Sharknado zusammen. Fins Familie hält sich derweil in einem Vergnügungspark in Florida auf, wo gleich mehrere Hai-Wirbelstürme zusammentreffen. Fin zieht in die Schlacht, unterstützt von seinem Vater und einer alten Bekannten. Doch mit den alten Tricks lassen sich die Naturkatastrophen nicht mehr bändigen.

Wie ist der Film?

Mit dem Titelzusatz „Oh Hell No!“ scheinen die Macher skeptischem Publikum den Wind aus den Segeln nehmen zu wollen, dabei muss „Sharknado 3“ sich nicht verstecken. Im Vergleich nahm Teil 2 sich immer noch zu ernst – damit ist nun Schluss. Die berüchtigte Filmreihe dringt in neue Trash-Gefilde vor, höher, dümmer, weiter.

Inzwischen hat sich doch einiges getan, nicht nur bei den Computereffekten, die etwas detaillierter aussehen. Auch das Drehbuch ist noch viel unsinniger als zuvor, dafür spaßiger und weniger vorhersehbar. So mancher ‚What the fuck‘-Moment in „Sharknado 3“ lässt lauf auflachen. Dazu gehört das Auftauchen von Oliver Kalkofe und Peter Rütten, die „Sharknado“ mit ihrer TV-Show „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ in Deutschland zu Popularität verhalfen. Neben zahlreichen Cameos zeigt auch massives Product Placement, dass ‚Sharknado‘ zur Marke geworden ist – und man kann es den Machern nicht verübeln. Nach dem eher uninspirierten Vorgängerfilm haben sie erkannt, was sich noch alles aus dem Konzept herausholen lässt.

Einen dicken Bonus verdient sich „Sharnado 3“ durch Frankie Muniz („Malcolm Mittendrin“) und David Hasselhoff, deren Parts über einen bloßen Gastauftritt hinausgehen. Vom actiongeladenen Prolog bis zum perversen Ende – „Sharknado 3“ ist all das, was Teil 2 bereits hätte sein sollen: herrlich übertriebener, kreativer Trash-Spaß mit tatsächlichen Stars, der sich kein bisschen ernst nimmt. Ein guter schlechter Film.

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