Sharknado 4: The 4th Awakens

DVD-Cover Sharknado 4

3/10

Originaltitel: Sharknado 4: The 4th Awakens
USA | 2016 | 85 Min. | FSK: ab 16
Horror, Komödie
Regie: Anthony C. Ferrante
Drehbuch: Thunder Levin
Besetzung: Ian Ziering, Tara Read, Gary Busey, Ryan Newman, David Hasselhoff u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 31.08.16

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
Bild © Soulfood Music Distribution

Worum geht’s?

Seit fünf Jahren hat es keinen Sharknado mehr gegeben. Aston Reynolds und seine Firma Astro-X haben eine Technologie entwickelt, um die Naturkatastrophen zu unterbinden. Als Symbol seines Durchbruchs hat er in Las Vegas ein Themenhotel namens ‚Shark World‘ bauen lassen, umgeben von Haien in großen Wassertanks. Keine gute Idee. Gerade als Fin Shepard die Stadt besucht, nimmt ein neues Unglück seinen Lauf.

Wie ist der Film?

Wenn die verbrecherische Produktionsfirma The Asylum ausnahmsweise einen echten Hit landet, ist es nur verständlich, dass sie diesen bis zum Erbrechen ausschlachtet. Nach dem durchaus gelungenen dritten Teil stellte sich die Frage, was nun noch kommen soll – zu Recht. Trash-Unterhaltung ist immer eine Gratwanderung, und „Sharknado 4“ kippt ins Ärgerliche.

Mit „The 4th Awakens“ flüchtet sich das Franchise vollends in Absurditäten. Die schiere Masse an Gastauftritten aus aller Welt wirkt gezwungen und erreicht damit einen Punkt, an dem sie nicht mehr lustig sind. Wenn ein Drehbuch willkürliche Schlenker unternimmt, um möglichst viele bekannte Gesichter unterzubringen, läuft selbst bei einem Hai-Tornado-Film etwas schief.

Zudem sind die meisten einhergehenden Popkulturreferenzen nicht clever-subtil, sondern idiotensicher. Zur Not wird der Film, auf den eine Figur gerade anspielt, einfach genannt, womit der Sinn der Sache verloren geht. Plumpe Verweise auf „Star Wars“, „Texas Chainsaw Massacre“ & Co reichen nicht aus, um sich die Sympathien des Publikums zu erschleichen.

„Sharknado 4“ überspannt den Bogen und bildet den bisherigen Tiefpunkt der Reihe. Ein viel zu bemühter Trash-Faktor und Profitgier verdrängen die spielerische Lockerheit, die das Konzept eigentlich braucht. Doch die letzte Szene lässt schon den nächsten Streich erahnen…

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