Sharknado 5: Global Swarming

DVD-Cover Sharknado 5

4/10

Originaltitel: Sharknado 5: Global Swarming
USA | 2017 | 85 Min. | FSK: ab 16
Horror, Komödie, Abenteuer, Science-Fiction
Regie: Anthony C. Ferrante
Drehbuch: Thunder Levin, Scotty Mullen
Besetzung: Ian Ziering, Tara Read, Cassandra Scerbo u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 06.09.17

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IMDb
Bild © Soulfood Music Distribution

Worum geht’s?

Haiexperte Fin Shepard reist zum britischen MI6, wo er an einer NATO-Sitzung teilnehmen soll, denn der Sharknado ist zum globalen Problem geworden. Derweil entdeckt Fins alte Mitstreiterin Nova in einer Höhle nahe Stonehenge, dass das Phänomen Sharknado schon viel älter ist als gedacht. Als Fins Sohn vom Sharknado erfasst wird, reist er mit Nova um die Welt, um ihn zu retten.

Wie ist der Film?

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein kann eine Lawine auslösen. So brachten „Sharknado – Genug gesagt!“ und „Sharknado 2: The Second One“ die Twitter-Gemeinde zum Explodieren, allein durch absurde Filmtitel, die ihre Versprechen halten und zum ironischen Kommentieren einladen. Schnell wuchsen die Filme zu einem sozialen Kultphänomen, und die Macher reagierten entsprechend, indem sie den bewussten Trashfaktor sowie Popkulturreferenzen anhoben. Mit dem fünften Teil scheitert die Reihe am „so bad it’s good“-Label, das sie einst ausmachte.

Irgendwo sind die „Sharknado“-Filme ja auch nur eine Kritik am Klimawandel, die Teil 5 nun vollends auf den Punkt bringt. Die inzwischen globalen Ausmaße der Haikatastrophe machen einiges her. „Global Swarming“ gelingt ein ungeahnt professioneller Filmlook; die visuellen Effekte sehen inzwischen fast in Ordnung aus. Zwar bietet die Reihe hier immer noch eine Plattform für geliftete B- und C-Prominenz, doch der ärgerliche Überfluss von Cameos und Anspielungen aus Teil 4 wurde eingedämmt. Cassie Scerbo, die als Nova bisher in allen ungeraden Teilen mitspielte, erweist sich gar als wirklich gute Schauspielerin. Auf die Nerven gehen nur das Kind der Hauptfigur sowie Taras Reids Dauergeschrei.

Das war es also mit der unfreiwilligen Komik und dem blauäugigen Trash-Charme – „Sharknado 5: Global Swarming“ ist einfach nur noch ein sinnentleerter, vollgeladener Abenteuer- und Science-Fiction-Film, weder gut noch furchtbar. Potenzial für die Weiterführung der Saga gibt es immer noch zu Genüge, denn nach der Abdeckung des Raumes geht es weiter auf der Zeitebene, sprich Zeitreisen. Wie lange die Fangemeinschaft noch die Stange hält, ist die andere Frage.

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