Spider-Man: Far From Home

Filmposter Spider-Man: Far From Home

7/10

Originaltitel: Spider-Man: Far From Home
USA | 2019 | 130 Min. | FSK: ab 12
Komödie, Action, Comicadaption
Regie: Jon Watts
Drehbuch: Chris McKenna, Erik Sommers
Besetzung: Tom Holland, Jake Gyllenhaal, Zendaya, Jon Favreau, Marisa Tomei, Samuel L. Jackson
Kinostart: 04.07.19
DVD/Blu-Ray VÖ: ?

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
Bilder © 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

Worum geht’s?

Peter Parkers Schulklasse tritt eine Europareise an. Bewusst will Peter seinen Spider-Man-Anzug zu Hause lassen, den Urlaub genießen und Mitschülerin MJ auf dem Eifelturm seine Gefühle gestehen. Doch es kommt anders: Nick Fury ruft an, denn europäischen Städten droht die Zerstörung durch Monster, die jeweils eines der vier Elemente verkörpern. Der geheimnisvolle Quentin Beck kämpft mit seinen Superkräften bereits gegen sie und soll von Spider-Man unterstützt werden.

Wie ist der Film?

Die epische Schlacht von „Avengers: Endgame“ ist geschlagen; „Spider-Man: Far From Home“ spielt auf der frisch erholten Erde und bereitet eine neue Phase des Marvel Cinematic Universe vor. Spider-Man ist – ähnlich wie Ant-Man – zuständig für die kleinen, aber feinen Beiträge. Und gerade wegen der Abwechslung zwischen hochdramatischen und leichteren Filmen sind die Marvel Studios so unermüdlich.

Spider-Man trifft Quentin BeckNach „Homecoming“ (2017) ist „Far From Home“ Spideys zweiter Solo-Film im Marvel Cinematic Universe. Erneut bestimmt ein humorvoller Grundton die Handlung und Tom Holland gibt charmant den quirligen Nachwuchshelden. Überdurchschnittlich viele sympathische Nebenfiguren sorgen für einen besonderen Spaßfaktor, von der coolsten Tante May aller Zeiten über Peters Mitschüler und Lehrer, bis hin zum guten alten Nick Fury. Die zarte Romanze zwischen Peter und MJ ist herzallerliebst und bringt eine wohltuende Abwechslung in das übliche Superheldengeschäft; schließlich sind Marvel-Hauptfiguren sonst nicht so jung.

Dreh- und Angelpunkt von „Far From Home“ ist Quentin Beck alias Mysterio, routiniert gespielt vom begnadeten Jake Gyllenhaal („Nightcrawler“). Comicfans mögen ihn längst kennen, doch auf der Kinoleinwand erscheint Mysterio wie aus dem Nichts. Zunächst wirkt er seltsam in die Handlung hineingepresst, enthüllt jedoch im späteren Verlauf ein plausibles Motiv und sorgt für spannende Überraschungen. Eine ihm gebührende ‚Mindfuck-Sequenz‘ mit Spider-Man zählt zu den klaren Höhepunkten des Films.

Für das gewisse Alleinstellungsmerkmal im Marvel-Meer wählten die Autoren häufig wechselnde Schauplätze in Europa. So wirkt der Film durchaus lebendiger und birgt das gewisse James-Bond-Feeling, allerdings aus Sicht des naiven Teenie-Touristen. Trotz Anspielungen auf die „Iron Man“-Trilogie, „Captain Marvel“ und natürlich „Avengers: Endgame“ funktioniert „Spider-Man: Far From Home“ auch gut für sich alleinstehend. Die Coming-of-Age-Superhelden-Actionkomödie behält die Qualitäten des Vorgängers „Spider-Man: Homecoming“ und legt in puncto Action noch eine Schippe drauf. Genau die richtige Popcorn-Unterhaltung für einen Sommerabend.

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