Toy Story 2

Filmposter Toy Story 2

7.5/10

Originaltitel: Toy Story 2
USA | 1999 | 90 Min. | FSK: ab 0
Animation, Komödie, Abenteuer
Regie: John Lasseter
Drehbuch: Rita Hsiao, Andrew Stanton, Doug Chamberlain, Chris Webb
Synchronisation: Tom Hanks / Peer Augustinski, Tim Allen / Walter von Hauff, Joan Cusack / Carin C. Tietze u.a.
Kinostart: 03.02.00
DVD/Blu-Ray VÖ: 01.04.04

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia | Filmposter

Worum geht’s?

Als Cowboy Woody ein anderes Spielzeug vor dem Flohmarktverkauf rettet, wird er von einem Spielzeughändler gestohlen. Daraufhin erkennt Woody, dass er einen hohen Sammlerwert besitzt und Teil einer Serie mit weiteren Wild-West-Figuren ist, die, da nun endlich komplett, zu hohen Preisen an ein Museum verkauft werden soll. Doch Plastik-Space-Ranger Buzz Lightyear hat schon eine Rettungsaktion gestartet.

Wie ist der Film?

Im Falle des geradezu revolutionären aber dennoch ausbaufähigen „Toy Story“ (1995) bot sich ein zweiter Teil sogar an, was man bei weitem nicht von jedem Erstling behaupten kann. Und Pixar machte zum Glück das Beste draus. „Toy Story 2“ übertrifft seinen Vorgänger in jeder Hinsicht. Auch wenn das Konzept nun keine Neuheit mehr war, wussten die Macher genau, wie man ohne Verlust von Charme überall noch einen draufsetzt, lange nicht nur, was neue Spielzeug-Charaktere betrifft.

Die Fortsetzung präsentiert sich mit etwas ausgereifterer Animationstechnik. Besonders gut lässt sich der Fortschritt beim Auftritt von Hund Buster erkennen, der im Vergleich zum Hund aus Teil 1 viel realistischer abschneidet. Die Geschichte ist spannender, witziger und durchdachter. Nicht nur beim herrlich rasanten Einstieg, auch später über die 90 Minuten verteilt darf man in vielen brenzligen Situationen mit den liebenswerten Helden mitfiebern, ohne leicht vorhersehen zu können, wie es ausgeht. Zudem ist die Hauptgeschichte noch mit diversen zusätzlichen, kleinen Handlungssträngen gespickt, was dem Endprodukt eine ganz neue Dynamik verleiht. Ebenso hat ein feineres Gespür für Komik Eingang in die Spielzeugwelt gefunden, glänzend abgerundet von einigen Star Wars-Anspielungen. So ist auch für Jugendliche und Eltern mehr geboten. Während Teil 1 gelungen von Freundschaft und der Überwindung von Neid erzählt, schafft „Toy Story 2“ für die Hauptfiguren sogar einen glaubhaften emotionalen Konflikt, in welchem man selbst als Erwachsener Zuschauer nicht so leicht weiter wüsste.

„Toy Story 2“ siegt auf ganzer Linie. Nach „Das Große Krabbeln“ (1998) schuf die Firma Pixar mit ihrem dritten Werk eine blendend unterhaltende Fortsetzung, in der man sofort eine Bindung zu den liebenswerten Figuren aufbaut und sie bei ihrem rasanten Abenteuer begleitet. Das Pixar-Einfallsreichtum wächst und wächst, weshalb die ganz hohen Punktzahlen hier noch nicht gezückt werden, sondern für die später folgenden Werke des Unternehmens reserviert sind.

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