V/H/S/2

DVD-Cover V/H/S/2

5.5/10

Originaltitel: V/H/S/2
USA, CA, ID | 2013 | 96 Min. | FSK: ab 18
Horror
Regie: Simon Barrett, Adam Wingard, Eduardo Sánchez, Gregg Hale, Gareth Huw Evans, Timo Tjahjanto, Jason Eisener
Drehbuch: Simon Barrett, Jamie Nash, Timo Tjahjanto, Gareth Huw Evans, John Davies
Besetzung: Lawrence Michael Levine, Kelsy Abbott u.a.
Kinostart:
DVD/Blu-Ray VÖ: 07.11.13

Links zum Film: IMDb | Wikipedia
Bilder © Tiberius Film

Worum geht’s?

Privatdetektiv Larry und seine Assistentin Ayesha steigen in ein Haus ein, wo sie Spuren zu einem vermissten Jungen zu finden hoffen. Während Larry die einzelnen Räume genauer unter die Lupe nimmt, sieht sich Ayesha im Wohnzimmer einige der dort herumliegenden Videobänder an. Die höchst verstörenden Filme scheinen etwas mit der Botschaft zu tun zu haben, die der Verschwundene auf seinem Laptop hinterlassen hat.

Wie ist der Film?

Szenenbild V/H/S/2Das Potpourri des POV-Horrors ist wieder da. „V/H/S/2“, auch bekannt als „S-VHS“ und in Deutschland nur stark geschnitten erhältlich, möchte es innerhalb des bewährten Grundkonzepts noch besser machen als der bereits interessante Vorgänger – die Gesamtlänge ist schlanker, die blutigen Effekte sind ausgefeilter und die Regisseure namhafter. Doch es ist der inhaltliche Aspekt, durch den das Vorhaben scheitert.

Für die zweite Runde des Episodenprojekts im Found-Footage-Stil kehren Adam Wingart und Simon Berret („You’re Next“), die für die Rahmenhandlung des ersten Teils verantwortlich waren, zurück. Ihnen folgen keine Geringeren als Eduardo Sánchez und Gregg Hale („Blair Witch Project“), Timo Tjahjanto („L is for Libido“ in „The ABCs of Death“) mit Gareth Huw Evans („The Raid“) sowie Jason Eisener („Hobo with a Shotgun“). Mit abartigen Morden wird da natürlich nicht gegeizt. Leider mangelt es der Zusammenstellung an abwechslungsreichen Bedrohungen und einer wirklich packenden Atmosphäre.

Die überlange Episode von Tjahjanto und Evans feuert die meisten und schrägsten Ideen ab, wie man es aus den asiatischen Gefilden erwartet, weshalb sie sich als klares Herzstück der Anthologie herausstellt. Doch insgesamt bietet „V/H/S/2“ wenig mehr als diverse Zombie-Varianten und erschreckend klischeehafte Außerirdische. Die Rahmenhandlung ergibt noch weniger Sinn als in Teil 1 und ist auch weniger glaubhaft gespielt. Teil 2 der sicherlich noch nicht beendeten Reihe liebäugelt mit schwarzhumorigem Trash, statt auf ernsthaften Grusel zu setzen. Auch ein Ansatz, doch bevor es zu Albträumen kommt, ist der inhomogene „V/H/S/2“ schon wieder vergessen.

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