Wayne’s World

DVD-Cover Wayne’s World

6/10

Originaltitel: Wayne’s World
USA | 1992 | ca. 95 Min. | FSK: ab 12
Komödie
Regie: Penelope Spheeris
Drehbuch: Mike Myers, Bonnie Turner, Terry Turner
Besetzung: Mike Myers, Dana Carvey, Rob Lowe, Tia Carrere u.a.
Kinostart: 02.07.92
DVD/Blu-Ray VÖ: 01.07.02

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
Bilder © Paramount

Worum geht’s?

Wayne und sein bester Freund Garth moderieren im örtlichen offenen TV-Kanal ihre Sendung „Wayne’s World“, wo die beiden hauptsächlich dem Heavy Metal und schönen Frauen frönen. Als Fernsehproduzent Benjamin Kane „Wayne’s World“ entdeckt, will er das Format groß raus bringen. Während Wayne die umwerfende Rocksängerin und Bassistin Cassandra für sich zu gewinnen versucht, muss er auch sicherstellen, dass seine Sendung ihre wichtigsten Markenzeichen behält.

Wie ist der Film?

Szenenbild Wayne’s World„Wayne’s World“, das steht für die unbeschwerten 90er, hach, schön. Nicht einmal die Bösewichte sind wirklich böse, sie sind nur ein paar Frechdachse, die es eigentlich auch nur gut meinen. Ein kleines, albernes Filmchen, und trotzdem Kult. Im Großen und Ganzen geht es um überhaupt nichts. Es wäre schön gewesen, die Protagonisten nach der Exposition in einem atemberaubenden Abenteuer zu sehen, doch es erweist sich als ausreichend, sie einfach durch ihren Alltag zu begleiten und ihnen einen kleinen Karriereschub zu versetzen.

Das macht die der legendären Comedy-Fernsehsendung ‚Saturday Night Live‘ entsprungenen Hauptcharaktere eben aus: Es braucht nicht viel, um sie ins Herz zu schließen. Wayne und Garth sind eine reflektiertere Variante der Dumpfbacken Bill und Ted und bilden zusammen mit Beavis und Butthead sowie Jay und Silent Bob die Speerspitze der sympathischen Slacker-Duos. Die Figur des Wayne ist neben Austin Powers bis heute Mike Myers‘ Magnum Opus. Dana Carvey hat mit seinem Hornbrille und blonde Mähne tragenden Garth der Kinogeschichte auch ein schönes Denkmal gesetzt. Schade, dass es darüber hinaus recht still um ihn blieb.

Viele kleine Popkulturreferenzen, witzig verpackte Cameos und markante Sprüche, gewürzt mit coolem Soundtrack, erbringen „Wayne’s World“ einen nicht von der Hand zu weisenden Charme. Dieser Charme und der wiederkehrende Drang, Wayne und Garth zu zitieren erzwingen eine Versöhnung mit dem ansonsten entweder recht faden oder völlig irrsinnigen Drehbuch. Im Kern bleibt eine liebevolle Ode an die Heavy Metal-Kultur. Diesem clever kalkulierten Blödsinn kann man einfach nicht böse sein.

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