Die Wucht der Sport-Dokus

Einen heißen Sommer garantierte Olympia 2016 in Rio de Janerio, nachdem zuvor London (2012) und Peking (2008) die Spiele ausgerichtet hatten. Unter all den durchtrainierten Sportlern tummelten sich auch die größten der Großen, die weltweit bekannten Spitzenathleten aus allen Disziplinen. Besonders Stars wie Michael Phelps oder Usain Bolt gelten als große Publikumsmagneten.

Bolt, „der schnellste Mann der Welt“ zählt zu den größten Olympioniken aller Zeiten und wurde schon mehrfach von Filmteams begleitet. Die Dokumentation „I Am Bolt“ soll tiefe Einblicke ins Leben des jamaikanischen Sprinters geben, inklusive Impressionen von Rio 2016. Ein packender Dokumentarfilm aus dem Sportbereich lebt von Protagonisten, die auch abseits des Wettbewerbs eine interessante Persönlichkeit abgeben. Während Olympia 2016 ausklingt und das sportliche Interesse der breiten Masse frisch angeheizt ist, lohnt ein Ausflug in die Welt der Sport-Dokus.

Sprinter im Stadion

Olympia 1. Teil – Fest der Völker / Olympia 2. Teil – Fest der Schönheit (1938)

Der Zweiteiler von Regisseurin Leni Riefenstahl kommt ohne konkrete Hauptfiguren aus, doch ein Diktator wirft seinen Schatten über das Geschehen. Riefenstahl dokumentiert die Sommerspiele 1936, die in Berlin stattfanden und glorifiziert athletische Körper. Es handelt sich um Propaganda, die zumindest aus historischer und ästhetischer Sicht interessant ist.

Pumping Iron (1977)

Jahre bevor Arnold Schwarzenegger als „Terminator“ seinen endgültigen Hollywood-Durchbruch erlangte, durfte man ihm bei seinem Alltag als Bodybuilder in „Pumping Iron“ über die Schulter blicken. Wenn der siebenfache Mr. Olympia und vierfache Mr. Universum eines besser kann als schauspielern, dann ist es pumpen. Auch mit dabei: ‚Hulk‘-Darsteller Lou Ferigno.

When we were Kings – Einst waren wir Könige (1996)

Ein legendärer Boxkampf am 30. Oktober 1974, der unter dem Titel ‚Rumble in the Jungle‘ in den Geschichtsbüchern steht. Muhammad Ali kämpft gegen George Forman um den Weltmeistertitel im Schwergewicht. Der mit dem Oscar prämierte Film dokumentiert ein Duell, das nicht nur sportlich, sondern auch politisch von großer Bedeutung war.

Senna (2010)

Egal ob Formel-1-Fan oder nicht, der Film über den tragisch verstorbenen Rennfahrer Ayrton Senna bewegt die Massen. Mit reichlich privatem, bislang unveröffentlichtem Bildmaterial illustriert Regisseur Asif Kapadia ein Leben auf der Überholspur. Der Brasilianer Senna verunglückte 1994 beim Großen Preis von San Marino.

Team Foxcatcher (2016)

Seit dem gleichnamigen Hollywood-Film mit Channing Tatum und Steve Carell ist ‚Foxcatcher‘ vielen ein Begriff. Die Netflix-Doku „Team Foxcatcher“ erzählt die wahre Geschichte ohne Schauspieler. Milliardär John du Pont betrieb in den Neunzigern sein eigenes Trainingslager für Ringsport und war zunehmend verhaltensauffällig, bis er schließlich einen Mord beging.

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