Godzilla vs. Kong

Filmposter Godzilla vs. Kong7.5/10

Originaltitel: Godzilla vs. Kong
USA | 2021 | 114 Min. | FSK: ab 12
Thriller, Science-Fiction, Action, Abenteuer
Regie: Adam Wingard
Drehbuch: Eric Pearson, Max Borenstein
Besetzung: Alexander Skarsgård, Millie Bobby Brown u.a.
Kinostart: 01.07.21
DVD/Blu-Ray VÖ: ?

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
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Worum geht’s?

Kong wird inzwischen von der Organisation Monarch kontrolliert und beobachtet. Für eine bahnbrechende wissenschaftliche Mission soll er Skull Island verlassen. Dies lockt jedoch Godzilla an, der kein weiteres Alphatier in seinem Gebiet akzeptiert.

Wie ist der Film?

Drei Filme und über fünf Jahre lang hat das ‚MonsterVerse‘ auf das Treffen der kultigsten aller Kino-Riesenmonster hingearbeitet. Nach dem ultrabombastischen „Godzilla II: King of the Monsters“ stellte sich allerdings die Frage: Wie kann das überhaupt noch erreicht, geschweige denn getoppt werden? Schließlich wirkt King Kong im Vergleich zu King Ghidorah wie ein Plüschteddy. Das Studio findet eine Lösung, indem es den Kampf Godzilla gegen Kong zum Bestandteil, nicht aber zur Hauptsache macht.

Keine Sorge, wo Godzilla vs. Kong draufsteht, ist auch genügend Godzilla vs. Kong drin, und es sieht fantastisch aus. Wirklich interessant wird der Film aber erst, weil er weitere Protagonisten und vor allem einen spektakulären neuen Schauplatz einführt. Neue Ideen und Verweise auf die alten Kaijū-Filme halten sich die Waage. Dafür sorgt auch Regisseur Adam Wingard („A Horrible Way to Die“, „You’re Next“), der bislang nur kleinere Horrorfilme drehte und gerade einen Riesenaufstieg erlebt. Als waschechter Godzilla-Nerd weiß er, dass es hier auf die Krawall-Unterhaltung ankommt.

Szenenbild Godzilla vs. KongDie Verbindung zwischen Kong und einem kleinen Mädchen sorgt für die nötige emotionale Zugkraft; die Nebenhandlung um einen Verschwörungstheoretiker gerät zwar albern, aber bringt Abwechslung. Die Kamera wählt Perspektiven, die die Titelmonster immer noch neu und aufregend erscheinen lassen. Der Film hat also alles, was er braucht, nur wirkt er am Ende übereilt, im Hinblick auf die Laufzeit – kürzer als die Vorgänger – und die Fülle der Ereignisse. Zu viele Fragen bleiben offen.

In sich konsistent war die Filmreihe nicht. „Godzilla“ hatte in puncto Menschlichkeit und Suspense die Nase vorn, „Godzilla II“ bot das unerreichbare Schlachtfest, „Kong: Skull Island“ fügte Retro-Spaß und Dschungelfeeling hinzu. „Godzilla vs. Kong“ hat nun von allem etwas und führt das MonsterVerse zu einem befriedigenden (vorläufigen) Ende. Viele verrückte Dinge passieren ohne Erklärung, dafür macht das Ganze ungeheuer Spaß. Die perfekte Rückkehr zum Kino nach der COVID-19-Pause, denn deutlicher kann man den Nutzen von Surround-Sound und großer Leinwand kaum demonstrieren.

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