James Bond 007: Im Geheimdienst Ihrer Majestät

DVD-Cover James Bond 007: Im Geheimdienst Ihrer Majestät6.5/10

Originaltitel: On Her Majesty’s Secret Service
GB | 1969 | 142 Min. | FSK: ab 12
Thriller, Action, Abenteuer, Krimi
Regie: Peter R. Hunt
Drehbuch: Richard Maibaum, Simon Raven
Besetzung: George Lazenby, Diana Rigg, Telly Savalas, Bernard Lee u.a.
Kinostart: 19.12.69
DVD/Blu-Ray VÖ: 28.09.00/01.03.13

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
Bild © 2020 Twentieth Century Fox Film Corporation

Worum geht’s?

James Bond hat ein Auge auf die schöne Tracy geworfen, die zufällig die Tochter des korsischen Mafiabosses Marc Ange Draco ist. Draco sieht in Bond einen geeigneten Ehemann für Tracy und gibt ihm einen Tipp zum Aufenthaltsort von Verbrecher Ernst Stavro Blofeld. Blofeld leitet eine ominöse Forschungseinrichtung in den Schweizer Bergen. Bond schleußt sich mit falscher Identität dort ein.

Wie ist der Film?

Der eine berüchtigte Bond-Film, in dem George Lazenby die Hauptrolle spielt. Sean Connery hatte genug, und unter unzähligen Kandidaten setzte sich ausgerechnet ein Australier durch, der über nahezu keine Schauspielerfahrung verfügte. Wie durch ein Wunder funktioniert Lazenby prächtig als 007 und bringt obendrein reichlich frischen Wind in die Reihe.

„Im Geheimdienst ihrer Majestät“ hat nicht nur den Bond mit den bis dato fetzigsten Outfits, der Film hebt die Hauptfigur auch auf das nächste Level: der Doppelnullagent war nie menschlicher, nie emotionaler, und trotzdem behält er seine liebgewonnenen Charakterzüge. Besonders spannend ist hier das Verhältnis zwischen 007 und seinem Bond-Girl. In die Rolle des Blofeld schlüpft diesmal Telly ‚Kojak‘ Savalas, und er gibt die wohl stärkste und authentischste Inkarnation des Superschurken.

Das Setting in den malerischen Schweizer Alpen wird glänzend ausgeschöpft, romantisch und actionreich, da stört die ungewöhnlich lange Laufzeit nicht. Hier und da hat „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ Timingprobleme, aber der Mut zur Überraschung überwiegt. Der Lazenby-Bond im Winterwunderland ist einer der besten.

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2 Kommentare

  1. Für mich ist „Im Geheimdienst..“ immer noch einer der besten Bond-Movies – und George Lazenby wäre als Bond sicherlich durchgekommen, aber er hatte eben ein großes Problem: das sogenannte „Connery-Syndrom“.Ich habe mich übrigens immer wieder mal gefragt, warum die Bond-Maniacs 1973 mit dem viel zu steifen Roger Moore offensichtlich so gar keine Probleme hatten. Kur um: Lazenby macht in seinem einzigen Bondfilm fast einen besseren Eindruck als Sean Connery. Film und Darsteller wurden ja lange Zeit als schlecht bezeichnet – völlig zu unrecht.

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