Matrix Resurrections

Filmposter Matrix Resurrections

5.5/10

Originaltitel: The Matrix Resurrections
USA | 2021 | 148 Min. | FSK: ab 16
Science-Fiction, Action
Regie: Lana Wachowski
Drehbuch: Lana Wachowski, Aleksandar Hemon, David Mitchell
Besetzung: Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss u.a.
Kinostart: 23.12.21
DVD/Blu-Ray VÖ: ?

Links zum Film:
IMDb | Wikipedia
Szenenbild © 2021 Warner Bros. Entertainment Inc. and Village Roadshow Films (BVI) Limited

Worum geht’s?

Thomas Anderson arbeitet als Game-Designer und landete mit seinen ‚Matrix‘-Spielen Riesenhits. Doch zunehmend fragt er sich, ob seine Visionen nicht einer Realität entstammen, die er bloß vergessen hat…

Wie ist der Film?

Um den Tod ihrer Eltern zu verarbeiten, keimte in Lana Wachowski die Idee, zwei ihrer liebsten Figuren wiederauferstehen zu lassen – Neo und Trinity, erzählt die Regisseurin. Was Lana (diesmal ohne Beteiligung von Schwester Lilly) als Therapie dient, stößt eine gigantische Fangemeinde vor den Kopf. Ja, „Matrix Resurrections“ sorgt für neue Romantik, nachdem Neo und Trinity einst ein eher tragisches Ende bekamen, aber das war den Aufwand nicht wert.

Es fängt so gut an: „Resurrections“ spielt mit der Frage, was real ist und dadurch auch mit dem Publikum. Auf einer spaßigen Metaebene reflektieren die Figuren über die Matrix-Trilogie. Bei zahlreichen Anspielungen und Flashbacks fragt man sich gespannt, wo die Reise hingehen mag. Nun, der Weg führt in die Belanglosigkeit.

Szenenbild Matrix ResurrectionsAlte Markenzeichen vermischen sich mit fragwürdigen neuen Elementen (etwa freundliche Maschinen und so etwas wie Zombies). Dabei kommt „Resurrections“ nie an die visionäre Kraft von „Matrix“, „Matrix Reloaded“ oder „Matrix Revolutions“ heran, obwohl sich filmtechnisch in zwei Jahrzehnten viel getan haben sollte. So manch eine ikonische Figur von damals verkommt zum Gag. Die Kampfszenen sind unübersichtlich inszeniert, und zwischen den Actionmomenten schleichen sich diverse Längen ein. Schließlich endet die Geschichte mit einem politisch korrekten Statement, das etwas plump wirkt.

Späte Fortsetzungen der Nostalgie wegen werden immer wieder versucht und können auch funktionieren, zeigen etwa „Rocky Balboa“, „Doctor Sleeps Erwachen“ und jüngst „Ghostbusters: Legacy“; bei „Matrix“ hingegen wäre besser der Deckel draufgeblieben, eigentlich ja schon nach Teil 1.

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